Zum Inhalt springen

Header

Audio
Von da fliesst das Geld bei einem Meistertitel (Radio SRF 3)
abspielen. Laufzeit 02:25 Minuten.
Inhalt

Weniger Geld als üblich Wie viel ist der «Corona-Meistertitel» wert?

Keine Prämie vom Verband, weniger Geld vom Klub: Für die Spieler gab es schon lukrativere Meistertitel als der diesjährige.

Bereits am Freitag könnte der EV Zug den 2. Meistertitel in der Klubgeschichte nach jenem von 1998 perfekt machen. Gewinnen die Zentralschweizer das 3. Finalspiel gegen Genf, stehen sie als Champion fest.

Neben Ruhm und Ehre bringt ein Meistertitel auch einen finanziellen Zustupf. Dieser fällt in der aktuellen Saison jedoch geringer aus als in anderen Jahren. Der Grund ist, na klar, Corona.

Keine Mehreinnahmen in den Playoffs

In der Regel budgetieren ambitionierte Teams mit dem Vorstoss in die Playoff-Viertel- oder Halbfinals. Kommt man in einer Saison weiter, werden u.a. die Spieler an den Mehreinnahmen beteiligt.

Aufgrund der Geisterspiele während fast der ganzen Saison und den Playoff-Partien mit ein paar Dutzend Fans entfallen diese zusätzlichen Gelder freilich. Davon sind Klubs und Spieler gleichermassen betroffen.

TV-Gelder ja, aber für alle gleich viel

Der Verband schüttet keine Meisterprämie aus, dies aber nicht erst seit Corona. Es gibt dafür TV-Gelder, die jedoch gleichmässig an die Klubs verteilt werden. Sportlicher Erfolg bringt in diesem Punkt keinen zusätzlichen Zustupf.

Finanziell profitieren können Klubs und Spieler am ehesten von den Sponsoren. Oft sind Verträge an den Erfolg geknüpft. Sprich: Der Sponsor zahlt mehr Geld, wenn das Team entsprechend weit kommt.

Wie hoch die Meisterprämie für den Stanley-Cup-Gewinner in der NHL ist und wieso in der Schweiz fixe Erfolgsprämien nicht mehr Usus sind, erfahren Sie im obigen Audio-Beitrag.

Radio SRF 1, Morgenbulletin, 6.5.21, 06:18 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Robert Meyer  (MeRo)
    Sportlich ist dieser Schweizer Meistertitel wertlos. Für echte Eishockey-Fans und faire Sportler ist eine Meisterschaft lächerlich, wenn nicht alle Teams die gleiche Anzahl Spiele absolviert haben und die Playoff-Spiele reduziert werden.
    Für die Fans aus Zug oder Genf wäre dies vermutlich der anspruchvollste Titel (LOL), falls der EVZ oder der HCGS Meister wird,
    1. Antwort von Olivier Hügli  (StanleyCup91)
      Dieser Titel ist nicht ganz wertlos.Für die einen Fans mag es wertlos sein(Nicht im Stadion etc.)Jedoch ist es für die Spieler dennoch ein Meistertitel.Was mich persönlich am meisten stört,dass ausgerechnet der Final nur auf best of 5 gespielt wird. Man hätte lieber den Playoff-Final auf best of 7 ausgetragen,statt den Viertelfinal.Im Final hat es in der Vergangenheit schon einige Wendungen in der Serie gegeben.Die Finalserie zwischen Genf und Zug ist spannend.Schade,dass nur 3 Siege nötig sind.
    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      @ Meyer: Würden Sie das auch sagen, wenn es eine Regeländerung bezüglich Anzahl Spiele und verändertem Playoff-Modus geben würde ?
      Der Modus wurde schlicht den Umständen angepasst und diese können sich immer ändern. Aus diesem Grund ist ihre Aussage, dass dieser Titel sportlich weniger wert sein soll, wegen geringfügiger Änderungen etwas seeeeehr weit her geholt und völlig unbegründet schlecht geredet.
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Meyer - Unsinn im Quadrat was Sie verzapfen!!!.... ;-))
  • Kommentar von Michael Näf  (miken6978)
    Dieser Titel ist nichts wert null ein Skandal mehr nicht
    1. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      Naja für die Spieler schon. Sie kämpfen genau so wie wenn es normal wäre.
      Bisschen nehr Respekt gegenüber den Spielern die trotz Corona alles geben.
    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Dieser Titel ist genau gleich viel wert wie jeder andere vorher, auch wenn Mr. Näf seit Tagen und Wochen dagegen schiesst und versucht negative Stimmung zu verbreiten ...
      Nicht mal faule Ausreden als Begründung ziehen!
  • Kommentar von Danny Kinda  (Kinda)
    Ich war früher ein grosser Eishockey Fan. Zuerst Biel weil ich im Seeland wohnte. Mein Vorbild war Olivier Anken. Frage mich wer heute noch einen Goalie als Idol hat :-)
    Danach musste ich nach ZH umziehen und das ganze Eishockey Ding ging bei mir verloren. Später war ich dann Lugano Fan weil die in den 90's immer mit Kloten kämpften aber Kloten war mir nicht so Sympathisch.. Irgendwann habe ich das nicht mehr weiter verfolgt. Heute weiss ich gar nichts mehr über Eishockey.
    1. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Und was wollen sie uns mit ihrem Kommentar sagen?.......