Zum Inhalt springen
Inhalt

NHL Die «Marathon-Keeper» sind weiter gefordert

Mit den New York Rangers im Osten und den Anaheim Ducks im Westen haben es die beiden besten Teams der Regular Season auch in die Conference Finals geschafft. Ein Faktor dabei: Die Konstanz zwischen den Pfosten – dank einem Schweden und einem Dänen.

Im modernen Eishockey ist der Torhüter zum Wackelkandidaten geworden. Er wird gerne einmal ausgewechselt, um neue Impulse zu schaffen, wenn es seinem Team nicht wie gewünscht läuft. Auch wenn der Keeper daran gar keine Schuld hat.

Nicht so bei den New York Rangers und den Anaheim Ducks, den beiden Conference-Siegern und Top-Anwärtern auf den Stanley Cup: Sowohl Henrik Lundqvist im «Big Apple» als auch Frederik Andersen in «Disneyland» haben bisher jede Sekunde der Playoffs durchgespielt.

Lundqvist beim Shakehands mit Owetschkin.
Legende: Gestoppt Lundqvist beim Shakehands mit Owetschkin. Keystone

NYR-TBL: Lundqvist weiterhin gefragt

Henrik Lundqvist, dessen Bruder Joel soeben mit Schweden an der WM ausgeschieden ist, startet mit 750 Minuten Eiszeit auf dem Tacho in die Halbfinal-Serie gegen Tampa Bay Lightning.

Im Schnitt hat der 33-jährige Schwede in den Serien gegen die Pittsburgh Penguins und die Washington Capitals bislang 1,6 Tore pro Partie kassiert. Dies gegen eine illustre Stürmerschar mit Namen wie Sidney Crosby, Jewgeni Malkin, Nicklas Bäckström oder Alexander Owetschkin.

Leichter wird die Aufgabe für Lundqvist kaum werden, denn Tampa Bay Lightning gilt im Angriff als ungemein stark besetzt. In der Serie gegen Montreal kam neben Topskorer Tyler Johnson auch Captain Steven Stamkos wieder besser in Fahrt.

Immerhin kann man sich in Tampa freuen, dass ein eventuelles Spiel 7 nicht an einem 13. Mai stattfinden würde. Denn an diesem Datum ist gegen Lundvist definitiv kein Kraut gewachsen.

Unschlagbar am 13. Mai - Henrik Lundqvist

ANA-CHI: Mehr Druck auf Andersen?

Die Anaheim Ducks haben bislang einen relativ «leichten» Playoff-Weg gehabt und gegen die Aussenseiter aus Winnipeg und Calgary nur eine Partie verloren. Ducks-Keeper Frederik Andersen musste somit auch rund 200 Minuten weniger auf dem Eis stehen als Lundqvist. 239 Schüsse sind bisher auf seinen Kasten abgefeuert worden, 221 davon wehrte er ab.

Frederik Andersen
Legende: Frederik Andersen Die Ducks haben einen neuen Star-Goalie. Keystone

Im Conference Final gegen die Chicago Blackhawks dürfte der Nachfolger von Jonas Hiller im «Duck Pond» nun aber bedeutend mehr unter Beschuss geraten. Die von Patrick Kane, Jonathan Toews und Duncan Keith angeführten Hawks sind nach wie vor das spektakulärste und kreativste Team der Liga und haben beim «Sweep» gegen Minnesota Wild auch aufstrebende Tendenz bewiesen.

Sendebezug: Radio SRF 3, 11.05.2015, Morgenbulletin

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.