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Legende: Video «Auf emotionaler Ebene war das alles ziemlich schwierig» abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.01.2019.
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Kurzurlaub in Jamaika Niederreiter: «Der Trade war das Beste, was mir passieren konnte»

Abschied, Ankunft, Aufbruch – nach dem turbulenten «Trade» von Minnesota zu Carolina kann der Churer erstmals durchatmen.

Die emotionalen Ereignisse der letzten Tage setzen lassen – das tut Nino Niederreiter im Moment auf Jamaika. Die «Bye-Week», ein Kurzurlaub für die NHL-Spieler, kommt für den 26-Jährigen zum richtigen Zeitpunkt. Im Skype-Interview sagt der Bündner:

Der Trade war auf emotionaler Ebene schwierig für mich. Die Pause tut mir gerade gut, um die vergangenen Wochen nochmals zu reflektieren.
Autor: Nino NiederreiterFlügelstürmer bei den Carolina Hurricanes

Viel hat sich geändert im Leben des Schweizer NHL-Cracks – und dies binnen weniger Tage.

Abschied

Seit 2013 lief Niederreiter für die Minnesota Wild auf. Doch der Bündner konnte auf dem Eis nicht mehr das zeigen, was Trainer Bruce Boudreau von ihm verlangte. «Ich habe nicht mehr das Vertrauen bekommen, das ich mir gewünscht habe. Die Resultate fehlten. Das liess meine Frustration keimen.»

Ankunft

«Der Trade war das Beste, was mir passieren konnte», sagt Niederreiter. Obwohl es innert kurzer Zeit viel Neues zu lernen gab, fühlte sich Niederreiter bei den «Hurricanes» sofort wohl. 4 Tore in 4 Spielen – die Bilanz spricht für ihn. «Ich freue mich, in einem jungen Team zu sein, das offensives Hockey spielen will.»

Aufbruch

In Raleigh findet Niederreiter nun die perfekten Bedingungen vor, um durchzustarten (siehe Video unten). Dass er in der ersten Linie auflaufe, sei ein Vertrauensbeweis. Das System von Coach Rod Brind'Amour sei auf ihn zugeschnitten. «Er hat gesagt, dass man mit ihm keine Probleme habe, wenn man hart arbeite», so Niederreiter. Dies entspreche voll und ganz seiner eigenen Einstellung.

Erfahren Sie am Donnerstag, was Niederreiter über die Kehrseite des NHL-Geschäfts sagt.

Legende: Video Niederreiter über sein neues Team Carolina abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 30.01.2019.

Sendebezug: SRF 3, Morgenbulletin, 24.1.2018, 07:30 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Ramun G. Saluz  (Ramun Gion Saluz)
    ....mir kommt das etwa so wie Sklavenhandel vor.
    Mit ein Punkt, dass ich vom Nordamerikanischen Hockey nicht die beste Meinung habe....
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Klar kann man das Trading-System in Frage stellen. Von Sklavenhandel sprechen ist allerdings zu stark. Es spielen alle freiwillig in der NHL, NBA, NFL usw. Die Gehälter sind ebenfalls fürstlich. Aus meiner Sicht gibt's da nichts zu jammern.
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    2. Antwort von Pascal Woodtli  (Pascal 92)
      Ich finde dieses Trade-System viel besser als total unverhältnismässige Ablösesummen, welche im Fussball bezahlt werden. Die Spieler haben teilweise hohe Löhne, wissen aber auf was sie sich einlassen, was die Transferpolitik angeht. Ich denke, dass ist ein fairer Kompromis zwischen allen Beteiligten. Zudem zeigt nun der Transfer von Nino, dass diese Transferpolitik auch sportlich Sinn machen kann.
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