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Wenigstens ein Sieg für Fiala Zeremonie zu Ehren von Josi – gebrauchter Abend für die Schweizer

  • Im 1001. Regular-Season-Spiel von Roman Josi verlieren die Nashville Predators zu Hause gegen die Utah Mammoth mit 2:5.
  • Auch für Nino Niederreiter und Janis Moser setzt es klare Niederlagen ab.
  • Nur Kevin Fiala kann mit seinem Team gewinnen.
  • Connor McDavid sammelt gegen Washington fünf Zähler – ein Teamkollege punktet aber noch besser.

Die Nashville Predators liessen sich nicht lumpen. Zwei Tage nachdem ihr Captain Roman Josi als erster Franchise-Spieler seine 1000. Regular-Season-Partie bestritten hatte, wurde der Schweizer vor den eigenen Fans gebührend geehrt.

Auf dem grossen Videowürfel wurden die besten Szenen aus Josis 14-jähriger NHL-Karriere gezeigt, ihm wurde ein silberner Eishockeystock überreicht und auf dem Eis waren neben seiner Frau und seinen beiden Kindern auch die Eltern und sein Bruder zugegen.

Nach all den Feierlichkeiten verlief die Partie gegen die Utah Mammoth dann aber gar nicht nach dem Gusto von Josi und den «Preds». Zwar brachte Steven Stamkos das Heimteam in der 4. Minute im Powerplay in Führung (Assist Josi), doch im Mitteldrittel trafen die Gäste bis zur 29. Minute dreimal. Die Predators konnten zwar noch einmal verkürzen, aber in der Schlussphase machte Utah alles klar. Josi verliess das Eis mit einer Minus-3-Bilanz.

Moser für einmal mit Minus-Bilanz

Auch andere Schweizer hatten in der Nacht auf Sonntag wenig zu lachen. Nino Niederreiter bezog mit Winnipeg eine 1:5-Heimklatsche gegen Detroit. Der Churer Stürmer kam während knapp 14 Minuten zum Einsatz – 52 Sekunden davon im Powerplay – und verliess das Eis mit einer ausgeglichenen Bilanz.

Gleich acht Gegentore kassierte Tampa Bay mit Verteidiger Janis Moser. Bei den Columbus Blue Jackets verlor das Team aus Florida mit 5:8. Allein im Startdrittel fielen sechs Treffer (2:4). Moser verliess das Eis für einmal mit einer negativen Bilanz (-1). Gleichwohl ist der Bieler mit +37 in der Plus-Minus-Statistik nach wie vor die Nummer 3 der gesamten Liga (hinter dem Colorado-Duo Nathan MacKinnon und Martin Necas).

Einziger Schweizer Sieger am Samstagabend war Kevin Fiala, der mit seinen Los Angeles Kings bei den St. Louis Blues im Shootout mit 5:4 gewann. Fialas Anteil am Erfolg war aber überschaubar. Er sammelte keine Skorerpunkte, verliess das Eis mit einer Minus-1-Bilanz und scheiterte im Penaltyschiessen mit seinem Versuch.

Grosse Show von McDavid und Bouchard

Stürmerstar Connor McDavid und Verteidiger Evan Bouchard waren die grossen Figuren bei Edmontons 6:5-Heimsieg in der Overtime gegen Washington. McDavid kam auf zwei Tore sowie drei Assists und entschied die Partie nach 47 Sekunden in der Verlängerung herrlich mit der Backhand.

Übertrumpft wurde der Center indes von seinem Teamkollegen: In seiner 400. NHL-Partie glänzte Bouchard mit seinem ersten Karriere-Hattrick. Zudem sammelte er drei Assists und kam damit auf sechs (!) Skorerpunkte. Das bedeutet Platz 5 in der ewigen NHL-Bestenliste der Verteidiger, was die Anzahl Skorerpunkte in einer einzelnen Partie betrifft.

Resultate

Radio SRF 3, Bulletin, 23.1.26, 06:31 Uhr ; 

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