Bern verliert Klassiker - Lions bauen Tabellenführung aus

Der SC Bern hat im Kampf um die Tabellenspitze einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. In Lugano verlor das Team von Guy Boucher mit 1:3. Dank dem 2:1-Sieg in Davos sind die ZSC Lions der grosse Profiteur der Runde.

Mit dem 1:3 in Lugano hat der SC Bern bereits die dritte Niederlage in Serie einstecken müssen. Fredrik Petterson brachte in der 45. Minute die Entscheidung zu Gunsten der Tessiner mit dem Treffer zum 3:1.

Das Team von Guy Boucher erwischte den schlechteren Start in die Partie und geriet nach Calle Anderssons Treffer in Rückstand. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Bud Holloway zu Beginn des Mitteldrittels brachte den Bernern nicht den nötigen Aufschwung.

Die Tessiner machen nach dem Heimsieg wichtige Plätze gut und klettern in der Tabelle vom 5. auf den 3. Rang.

Stimmen zu Davos - ZSC Lions

0:37 min, aus sportaktuell vom 20.2.2015

ZSC Lions profitieren

Nutzniesser der Berner Niederlage sind die ZSC Lions. Die Stadtzürcher konnten mit dem 2:1-Sieg in Davos ihre Tabellenführung ausbauen. Trotz des knappen Resultats lieferten die Zürcher einen souveränen Auftritt im Bündnerland ab. Davos musste einen hohen Aufwand betreiben um gegen das Team von Marc Crawford zu Chancen zu kommen.

Morris Trachsler (23.) und Ryan Shannon (50.) erzielten die beiden Treffer für den Leader. Tyler Redenbach gelang in der 35. Minute bei seinem Debüt für den HCD der zwischenzeitliche Ausgleich.

Die Lions steigen im Kampf um den Qualifikationssieg mit einer Reserve von 3 Punkten auf den SC Bern in die letzten beiden Runden.

Zug zurückgebunden

Einen Rückschlag im Kampf um Platz 4 und das Playoff-Heimrecht musste der EV Zug einstecken. Die Zentralschweizer verloren beim Tabellenvorletzten Ambri-Piotta mit 1:2. Tim Ramholts Anschlusstreffer in der letzten Minute des zweiten Drittels kam zu spät.

Eine starke Leistung bot Ambri-Keeper Edgars Masalskis. Der Lette wehrte ganze 35 Schüsse ab und legte damit die Basis für den Sieg der Leventiner.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 20.02.2015, 22:20 Uhr