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Für die unterschiedliche Gemütslage gibt es Gründe.
Legende: Bieler Jubel, Klotener Frust Für die unterschiedliche Gemütslage gibt es Gründe. Keystone / EQ Images
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National League Biel und Kloten: Entwicklungs-Unterschiede

Dass sich der EHC Biel mit durchschnittlichem Kader für die Playoffs qualifiziert hat, mag erstaunen. Ebenso dass es für Kloten mit seinem (auf dem Eis) Playoff-würdigen Personal nicht gereicht hat. Gründe für diesen Quali-Ausgang gibt es aber.

«Uns blieb gar nichts anderes übrig.» Mit diesen Worten erklärt Biel-Captain Mathieu Tschantré, wieso sein Team zum Quali-Ende erstmals überhaupt in dieser Saison 3 Partien in Folge gewinnen konnte. So lapidar dieser Satz daherkommt, so vielsagend ist er: Während der EHCB in der «heissen Phase» an der Aufgabe wuchs und die nötigen Punkte einfuhr, blieb eine ähnliche Entwicklung bei den Kloten Flyers aus.

Keine Klotener Steigerung

Diesen Eindruck bestätigt auch Flyers-Captain Victor Stancescu. Kloten habe als Mannschaft keine Entwicklung durchgemacht. «In den vergangenen Jahren konnten wir uns im Saisonverlauf steigern und haben in den Playoffs unsere beste Leistung erreicht.» In diesem Winter sei dies nicht der Fall gewesen. «Deshalb kamen wir nie 'dort unten' raus», so Stancescu. Die Unruhen im Verein liess der 27-Jährige nicht als Ausrede gelten: «Das hat sicher auch eine Rolle gespielt, war aber nicht ausschlaggebend.»

Biel: zuhause 3 Mal zu null gespielt

Biel habe in den letzten Tagen wohl das beste Hockey der ganzen Saison gespielt, glaubt Tschantré, der gegen Zug (3:0) das wegweisende 1:0 erzielte und am Samstag in Langnau (4:2) mit dem 1:2 die Wende eingeleitet hatte. Von den letzten 6 Partien haben die Seeländer 5 gewonnen - die letzten 3 Heimspiele jeweils zu null.

Ganz anders Kloten: Die Flyers verliessen in ihren letzten 8 Partien das Eis 6 Mal als Verlierer. In dieser Zeit verspielten die Zürcher Unterländer ein 7-Punkte-Polster auf Biel und müssen nun den schweren Gang in die Playouts antreten. Mit Felix Hollenstein an der Bande stabilisierte sich in den letzten 3 Runden zwar die Defensive, 4 Punkte waren aber 3 zu wenig. «Ausser im 1. Drittel gegen Fribourg haben wir unsere Sache gut gemacht», findet der Ur-Klotener.

Unterschiedliche Strichkampf-Erfahrung

Letztlich spielte für die verschiedenen Entwicklungen der beiden Teams auch die Erfahrung eine Rolle. Biel schloss die letzten 4 Qualis immer auf Platz 8 oder 9 ab, kennt sich also in diesen Tabellenregionen bestens aus. Kloten war in den letzten 6 Saisons nie schlechter als auf Rang 5 klassiert, der Strichkampf war für viele eine ungewohnte Situation. Eine Situation, mit der sie nur ungenügend umzugehen wussten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von warum gohtdasnit? , liestal
    warum konnte man nicht einfach 9 mannschaften in die playoffs nehmen? dann wären alle zufrieden! vielleicht nächste seson?
    1. Antwort von Mathias , Zürich
      Meinen Sie das jetzt ernst?
    2. Antwort von Beat Zürcher , Urdorf
      So etwas kann ja nur ein Basler schreiben.
    3. Antwort von David Targaud , Bremgarten
      An den Herrn/die Dame aus Liestal: Hätten Sie die Güte, uns zu erklären, wie das mit den Playoff Paarungen aussehen sollte, wenn 9 Mannschaften daran teilnehmen...?
    4. Antwort von F.Marti , Matt
      Basler sollten beim Fussball bleiben, von echtem Sport verstehen sie anscheinend nichts...!!!
    5. Antwort von K. Räschter , Schweiz
      Das Liga-Reglement sieht nun mal vor, dass nur die ersten 8 Mannschaften der Qualifikation in den Play-Off kommen. Oder sollte man dies Ihrer Meinung nach Lust und Laune gestalten (meinen Sie aber nicht ernst?). Zudem hatte Kloten sowieso Glück, in dieser Saison mitspielen zu können nach dem Finanz-Trickli vor der Saison. War sicher nicht ganz sauber.