Brunner führt Lugano zum erneuten Break

Lugano hat in der Halbfinal-Serie gegen Genf mit 2:1 Siegen vorgelegt. Das Shedden-Team siegte in der Romandie mit 4:3 nach Verlängerung. Dabei hatte es lange Zeit für die Tessiner gar nicht gut ausgesehen.

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Lugano-Genf am Donnerstag live

Lugano-Genf am Donnerstag live

SRF zwei überträgt Spiel 4 der Halbfinal-Serie am Donnerstag ab 20:00 Uhr live. Die Partie können Sie auch an dieser Stelle im Stream und auf Radio SRF mitverfolgen.

Nur 72 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, als Genfs Verteidiger Daniel Vukovic Lugano-Stürmer Damien Brunner die Scheibe auf den Stock servierte. Der 30-jährige Ex-NHL-Spieler netzte unbedrängt zum 4:3 ein.

Chancen hüben wie drüben

Es war der dramatische Schlusspunkt einer abwechslungsreichen Partie, in der beide Teams den möglichen Sieg verpassten:

  • Servette führte bei Spielhälfte mit 2:0 und liess danach die Chance aus, während eineinhalb Minuten in doppelter Überzahl den K.o.-Schlag anzubringen.
  • Lugano gelang die Wende zum 3:2 und hielt die Führung bis 4:10 Minuten vor dem Ende, ehe Marco Pedretti den vielbejubelten Ausgleich für das Heimteam erzielte. Lugano-Keeper Elvis Merzlikins machte dabei nicht die beste Figur.

Drei Spieler schlüpften nacheinander in die Rolle des «Helden des Abends»:

  • Zunächst Romain Loeffel: Der Servette-Verteidiger erzielte mit zwei sehenswerten Weitschüssen im Powerplay seine ersten beiden Playoff-Treffer.
  • Dann Tony Martensson: Der Oldie war der überragende Spieler in den Tessiner Reihen. Umringt von drei Servettiens erzielte er aus dem Slot das 1:2 und bereitete danach Brunners Ausgleich sowie Linus Klasens 3:2-Führungstor vor.
  • Zuletzt Siegtorschütze Damien Brunner mit seinem überfallartigen Forechecking auf Vukovic: «Ich habe ein bisschen gemogelt: Ich lief aus unserem üblichen System heraus und habe ihn überrascht. Und es hat geklappt. Das Glück war auf meiner Seite.»

McSorley: Sauer am Geburtstag

Für Genf Coach Chris McSorley endete sein 54. Geburtstag im Frust – und er brachte diesen zum Ausdruck: «Wir haben Lugano erlaubt, ins Spiel zurückzufinden, als wir die Partie unter Kontrolle hatten. Und das ist für einen Coach sehr enttäuschend. Wir haben nicht mehr so intelligent gespielt wie zu Beginn.»

Heimfluch hält an

In sämtlichen 3 Partien dieser Serie hat sich damit das Auswärtsteam durchgesetzt. Spiel 4 findet am Donnerstag in der Resega statt (live SRF zwei).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.03.2016, 20:00 Uhr