Brunner und Diaz erlegen den HC Davos

Der HC Davos hat gegen den EV Zug eine ärgerliche 4:5-Heimniederlage kassiert. Matchwinner für die Gäste war die Powerplay-Formation mit Damien Brunner und Rafael Diaz.

3 Überzahlsituationen, 3 Tore - so die famose Bilanz des EV Zug in den ersten 40 Minuten in Davos. Den Startschuss gab Rafael Diaz. Der Lockout-Verstärkungsspieler der Montreal Canadiens hämmerte den Puck in der 10. Minute unhaltbar für Leonardo Genoni in die Maschen.

Starke HCD-Anfangsphase

Das Gegentor war für den HCD unglücklich. Das Del-Curto-Team hatte die Startphase domniert, aber Dino Wieser und Petr Sykora vergaben aus guter Position. Auch die Strafe, die zum 0:1 führte, war aus Davoser Sicht hart: Dino Wieser touchierte mit der Schulter Zugs Keeper Jussi Markkanen, der theatralisch ins eigene Tor stürzte.

Auch das 2:0 ging massgeblich auf das Konto von Diaz. Der Verteidiger zog im Powerplay nach einem Fehler des Davosers René Back erneut ab, Damien Brunner schob den Abpraller ein. Reto von Arx, der zuvor den Ausgleich verpasst hatte, brachte mit dem 1:2 die Hoffnung beim Heimteam zurück.

Brunner bald bei 20 Toren

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel, als der EVZ auf 5:1 davonzog. Zweimal profitierte Brunner von der hervorragenden Vorarbeit Henrik Zetterbergs beziehungsweise Linus Omarks und erzielte seine Saisontore Nummer 18 und 19. Danach traf Lino Martschini nach einem sehenswerten Solo backhand.

Im Schlussdrittel warf Davos alles nach vorne. Erst vermochten Lukas Sieber und Dario Bürgler Markkanen zu überwinden. Mit 6 gegen 3 Feldspieler schaffte Petr Sykora 14 Sekunden vor der Sirene sogar noch den 4:5-Anschlusstreffer, zu mehr reichte es aber nicht mehr. 

Zug nun auf Rang 2

Damit verbleibt der HCD unter dem Trennstrich. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison in Zug hatte Reto von Arx noch für einen Overtime-Sieg der Davoser gesorgt. Der EVZ, letzte Saison Sieger der Regular Season, stiess dank dem 7. Sieg in den letzten 8 Spielen auf Kosten der ZSC Lions auf den 2. Tabellenrang vor.