Das Eisbad, wie geschaffen für die Playoffs

Während den intensiven Playoff-Wochen setzen sich die Spieler wieder ins Eisbad. Doch bringt es diese Kälte-Behandlung wirklich? Die «sportlounge» hat nachgeforscht.

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«Tscheggsch de Pögg» – Was bringt das Eisbad?

3:39 min, aus sportlounge vom 21.3.2016

In der Playoffzeit setzen viele Eishockeyklubs und -spieler aufs Eisbad. Nach den Partien sitzen die Profis während 11 bis 15 Minuten ins auf 10 bis 15 Grad runtergekühlte Wasser. Doch was bringt das? Die positiven Effekte sind:

  • Die Muskeln und die Haut kühlen sich ab und die Nervenaktivität vermindert sich
  • Die Muskeln schmerzen dadurch weniger
  • Entzündungsreize werden unterdrückt
  • Die Durchblutung nach dem Eisbad nimmt zu
  • Die Regeneration funktioniert besser

Alles schön und gut. Doch das Eisbad taugt trotzdem nicht als «Dauerbehandlung». Denn beim regelmässigen Einsatz schadet es. Kälte soll nur über einen relativ kurzen Zeitraum während intensiven Phasen angewendet werden. Das Eisbad ist also wie geschaffen für die Playoffs.