Davos neuer Leader

Der HC Davos hat nach der 7. NLA-Runde die Tabellenspitze übernommen. Die Bündner setzten sich zuhause gegen Lausanne mit 5:3 durch, während die ZSC Lions in Genf verloren. Ebenfalls siegreich waren Bern, Zug und Lugano.

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Wieser und Christen gesperrt

Einzelrichter Reto Steinmann hat nach der 9. NLA-Runde zwei Spieler gesperrt. Davos-Stürmer Dino Wieser nach einem Cross-Check gegen Nils Berger (Rapperswil-Jona) und Zugs Björn Christen wegen einem Check gegen den Kopf von Ambri-Verteidiger Reto Kobach standen am Samstag deshalb nicht im Einsatz.

Davos liess sich eine 3:1-Führung im letzten Drittel beinahe noch nehmen: Juha-Pekka Hytönen nutzte für die Lausanner eine doppelte Überzahl und brachte die Spannung zurück ins Spiel. In einer fulminanten Schlussphase erhöhte Davos zunächst wieder mit einem Doppelschlag von Gregory Hoffmann und Dick Axelsson, ehe Thomas Deruns zum 5:3-Endstand einnetzte.

Die Bündner profitierten davon, dass die ZSC Lions in Genf keinen Sieg einfahren konnten. Zwar holten die Zürcher zweimal einen Rückstand wieder auf. In der Verlängerung sorgte aber Romain Loeffel für die 3:2-Entscheidung zugunsten der Calvin-Städter.

Biel taucht in Lugano

Der EHC Biel legte in Lugano einen miserablen Start hin: Nach nur 12 Minuten lagen die Seeländer bereits mit 0:4 in Rückstand. Lugano verringerte danach jedoch den Druck und gewährte Biel bis zum Schluss noch vier Tore bis zum 7:4-Endstand. Bei den Tessinern liessen sich Frederik Pettersson und Ilari Filppula je 3 Skorerpunkte gutschreiben.

Freiburg: Defensiv desolat

Fribourg-Gottéron hat auch gegen den EVZ keinen Weg aus der Defensiv-Krise gefunden und stattdessen eine empfindliche Niederlage kassiert. Benjamin Conz musste gegen die Innerschweizer nicht weniger als 6 Mal hinter sich greifen. Damit haben die Freiburger, für die nur Julien Sprunger traf, in 7 Spielen bereits 35 Tore kassiert.

Berner Schlussspurt

Der SC Bern tat sich zuhause gegen die Rapperswil-Jona Lakers lange Zeit schwer. Das Spiel gestaltete sich in den ersten 40 Minuten überraschend ausgeglichen. Erst im letzten Drittel traten die Berner dominanter auf und erhöhten das Skore innerhalb von 10 Minuten von 2:2 auf 5:2.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 27.09.2014, 22:03 Uhr