Davos nimmt erfolgreich Revanche – Déjà-vu für Freiburg

Einen Tag nach dem enttäuschenden 0:4 im Hallenstadion hat der HC Davos das «Rückspiel» gegen die ZSC Lions gewonnen. Vor eigenem Anhang besiegten die Bündner den Leader mit 2:1. Freiburg kassierte erneut eine Overtime-Niederlage.

  • Wie verwandelt: Der HC Davos rehabilitiert sich gegen die Lions
  • 11. Niederlage in Folge: Freiburg unterliegt Langnau erneut in der Overtime
  • Ambri kommt auf: Die Leventiner rücken bis auf einen Punkt an das achtplatzierte Gottéron heran

Davos - ZSC Lions 2:1

Der HCD war einen Tag nach dem 0:4 im Hallenstadion nicht mehr wiederzuerkennen. Hatte es am Samstag 27 Minuten gedauert bis zum 1. Torschuss, beschäftigten die Davoser ZSC-Keeper Niklas Schlegel schon in den Startsekunden. Dennoch waren es die Zürcher, die in der 25. Minute durch Topskorer Robert Nilsson in Führung gingen. Doch Marc Wieser und Samuel Walser drehten die Partie für den HCD verdientermassen.

SCL Tigers - Freiburg 3:2 n.V.

Am Samstag schoss Kevin Clark die Freiburger nach 57 Sekunden in der Overtime ins Elend. Am Sonntag brauchten die Tigers gar 6 Sekunden weniger lang, um in der Verlängerung das Spiel zu entscheiden. 60:51 zeigte die Matchuhr an, als Chris DiDomenico für die Emmentaler zum 3:2 traf. Damit war die 11. Niederlage der Mannschaft von Gerd Zenhäusern in Serie perfekt. Vorab im Mitteldrittel lagen die Nerven blank: Sven Lindemann, Ville Koistinen (beide Langnau), Chris Rivera und Tristan Vauclair (beide Freiburg) mussten vorzeitig unter die Dusche.

Kloten - Bern 2:3 n.V.

In der Overtime sicherte Simon Moser in Überzahl dem SCB den Zusatzpunkt. Für die «Mutzen» war dies aber ein schwacher Trost. Denn bis 46 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hatten sie in Kloten mit 2:1 geführt, ehe Denis Hollenstein die Flyers in die Verlängerung rettete. Bereits am Samstag hatten die Zürcher Unterländer den späten Ausgleich erzielt. Diesmal musste sich das Team von Coach Sean Simpson aber mit einem Punkt begnügen. Der SCB holt im Strichkampf immerhin 2 Punkte und hat nun 5 Zähler Vorsprung auf Kloten.

Ambri - Lugano 3:2

Im 4. Derby der Saison behielt zum 4. Mal das Heimteam das bessere Ende für sich. Ambri verdiente sich den Sieg mit einem starken Schlussdrittel. Nach 40 Minuten führten die Gäste aus Lugano noch mit 2:1. Sven Berger (45.) und Thibaut Monnet (48.) sorgten dann aber mit einem Doppelschlag innerhalb von 3 Minuten für die Wende. Die Luganesi hatten kurz vor Schluss Pech, als ein Treffer bei angezeigter Strafe gegen die Leventiner nicht gegeben wurde. Schiedsrichter Danny Kurmann hatte die Partie unterbrochen, obwohl kein Ambri-Spieler die Scheibe berührt hatte.

Lausanne - Zug 4:2

Die Zuger verpassten es, sich in Lausanne für das 3:4 nach Verlängerung vom Samstag zu revanchieren und kassierten die 5. Niederlage aus den letzten 6 Spielen. Die Vorentscheidung führte Eric Walsky in der 44. Minute mit dem Treffer zum 3:1 herbei. Er hatte zuvor 18 Partien lang nicht getroffen. Goalie Cristobal Huet liess sich dabei einen Assist gutschreiben. Josh Holden konnte für die Zuger in der Folge nur noch verkürzen. Der letzte Lausanner Treffer (erneut durch Walsky) fiel ins leere Tor.

Biel - Genf 4:5 n.V.

Genf-Servette feierte in Biel den 4. Sieg in Serie. Die Seeländer führten ab der 36. Minute und einem Shorthander von Gaëtan Haas mit 4:3. Marco Pedretti rettete die Gäste in der 53. Minute noch in die Verlängerung. In der Overtime waren nur noch 1,2 Sekunden zu spielen, als Kevin Romy den Genfern mit seinem Treffer die 2 Punkte sicherte.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Eishockey

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Die Stimmen zu HCD - ZSC

0:57 min, aus sportpanorama vom 3.1.2016