«Ernste Lage» bei Ambri-Piotta

Klubpräsident Filippo Lombardi hat die Finanzlage von Ambri-Piotta in einer Medienkonferenz als «ernst, aber nicht katastrophal» bezeichnet. Dem Traditionsklub fehlen allerdings noch mehr als eine Million Franken.

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Bildlegende: «Herren des eigenen Schicksals» Klubpräsident Filippo Lombardi ist überzeugt, dass Ambri-Piotta eine Zukunft hat. Keystone

Ambri-Piotta benötigt rund 1,3 Millionen Franken, um den Spielbetrieb für die kommende NLA-Saison gewährleisten zu können. Am 15. Juli läuft die Frist der National League ab, die entsprechenden Nachweise zu erbringen.

Man sei mit verschiedenen Investoren im Gespräch, so Lombardi, unter anderem mit dem ägyptischen Unternehmer Samih Sawiris. Dieser wolle sich nicht als «Allein-Retter» maskieren, so Lombardi. «Doch er erklärt sich bereit, dem Traditionsklub zu helfen.»

Weiter vier Ausländer

Ambri plant für die kommende Saison eine Budget-Reduktion von einer halben Million Franken (auf rund 11 Millionen Franken) für die erste Mannschaft. Trotzdem sollen auch in Zukunft vier Ausländer im Kader der Leventiner stehen, wobei die Verträge mit Maxim Noreau, Jason Williams und Richard Park noch gültig sind.