Freiburg kommt nicht vom Fleck

Genf-Servette schiesst Fribourg-Gottéron beim 5:2 im Romand-Derby noch tiefer in die Krise. Lausanne erleidet in Zug die zweite Niederlage in Serie.

Video «Genf verschärft die Krise von Gottéron» abspielen

Zusammenfassung Freiburg - Genf

4:05 min, aus sportaktuell vom 24.1.2017
Zusatzinhalt überspringen

Slater und der Schreckmoment

Für einen Schreckmoment sorgte Jim Slater. Der Genf-Captain blieb nach einem harten, aber wohl fairen Open-Ice-Hit von Sebastian Schilt minutenlang auf dem Eis liegen und musste mit einer Trage abtransportiert werden.

  • Zeichen stehen auf Playouts: Freiburg erleidet die 3. Niederlage in Serie
  • Glück der Tüchtigen: Zug schlägt Lausanne mit einem Schussverhältnis von 44:27

Freiburg - Genf 2:5

Freiburg konnte die Partie gegen Genf nach einem frühen Rückstand (2.) zwar noch dank 2 Treffern innert 81 Sekunden drehen. Servette zeigte sich im Powerplay dann aber gnadenlos: Aus 2 Gottéron-Strafen resultierten gleich 2 Tore. Cody Almonds Ausgleich zum 2:2 war dabei besonders sehenswert.

Die Vorentscheidung fiel bereits bei Spielmitte durch Timothy Kasts Treffer zum 4:2. Das Heimteam konnte trotz zahlreichen hochkarätigen Chancen nicht mehr reagieren und kassierte kurz vor Schluss gar noch das Tor zum 2:5-Endresultat.

Als Zweitletzter wäre Freiburg dringend auf Punkte angewiesen. Nach der 3. Niederlage in Serie stehen 9 Runden vor Schluss die Zeichen aber auf Playouts. Servette schaffte es hingegen, das Polster auf den Strich zumindest vorläufig auf 8 Punkte zu vergrössern.

Zusammenfassung Zug - Lausanne

5:11 min, aus sportaktuell vom 24.1.2017

Zug - Lausanne 3:2

40 Minuten lang dominierten die Zuger das Geschehen auf dem heimischen Eis weitgehend. Aus dem Nichts traf Lausannes Harri Pesonen zwar zum 1:0 (15.). Ein herrlicher Drehschuss von EVZ-Finne Santeri Alatalo brachte aber den hochverdienten Ausgleich.

Erst im letzten Drittel schienen die Gäste aus Lausanne aufzuwachen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das nötige Wettkampfglück lag schliesslich auf der Seite der Tüchtigen: Der EVZ entschied das Verfolgerduell der Tabellennachbarn dank gewonnenem Schlussdrittel für sich – nicht zuletzt dank einem Schussverhältnis von 44:27.

Für das Team von Dan Ratushny setzte es nach zuvor 9 Siegen in Folge nun bereits die 2. Niederlage in Serie ab. Zug bleibt dem Spitzenduo aus Bern und Zürich dicht auf den Fersen.

Video «Der eine Goalie mit Köpfchen, der andere mit Pech» abspielen

Der eine Goalie mit Köpfchen, der andere mit Pech

0:41 min, vom 24.1.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 24.1.2017, 22:25 Uhr