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Davoser Schützenfest in Zug
Aus Sport-Clip vom 01.03.2015.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 59 Sekunden.
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National League HCD schafft das Break in Zug

Der HC Davos hat das 1. Spiel in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Zug letztlich überraschend klar für sich entschieden. Das Team von Coach Arno Del Curto setzte sich mit 6:1 durch.

Coach Arno Del Curto, der sich vor der Partie hungrige Spieler gewünscht hatte, sah seinen Wunsch erfüllt. Der 58-Jährige mahnte sein Team vor dem Auftritt in der Bossard-Arena, sich ein Beispiel an Roger Federer zu nehmen. Dieser schaffe auch im reifen Alter im fernen Dubai Aussergewöhnliches. Die Botschaft kam an, der «1. Satz» ging mit 6:1 an Davos.

Zug fällt im 3. Drittel auseinander

Die Bündner entschieden den Auftakt der Serie mit einem fulminanten Schlussdrittel für sich. Samuel Walser (43.) und die Gebrüder Wieser mit einem Doppelschlag (47./48.) stellten auf 5:1, Perttu Lindgren besorgte wiederum eine Minute später den Endstand.

Das klare Resultat täuscht jedoch über die Tatsache hinweg, dass sich Davos den Erfolg hart erarbeiten musste. Die Startphase war ausgeglichen. Simon Lüthi brachte den EVZ nach glänzender Vorarbeit von Michal Repik in Führung (12.). Der Ausgleich durch Dario Simion mittels perfektem Konter wenige Minuten später entsprach dem Gezeigten.

HCD mit Tempo und Toren

In der Folge rissen die Gäste das Spieldiktat zusehends an sich. Dass Felicien Du Bois (37.) im Powerplay erfolgreich war – der ehemalige Klotener erzielte das 2:1 mit einem wuchtigen Schuss – dürfte Del Curto zufrieden registiert haben. Das Überzahlspiel war bislang keine Stärke der Bündner.

Das Tempo-Hockey der Davoser funktionierte dagegen wie geschmiert. Zug hatte dem «HCD-Express» nur wenig entgegenzusetzen. Tim Ramholt und Fabian Sutter versuchten, den 2:2-Ausgleich mit Einzelleistungen zu erzwingen. Dann fiel der EVZ auseinander. Der Frust der Zentralschweizer entlud sich in etlichen Keilereien. Für Coach Harold Kreis geht es nun darum, sein Team im Hinblick auf die 2. Partie am Dienstag wieder aufzurichten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.2.2015, 19:45 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von D. Hegglen , Luzern
    Super Spiel. Mit Tempo, technische Finesse und Emotionen. Der SRF Kommentar könnte emotional ausgegliechener sein.
    1. Antwort von R. Steiner , Luzern
      @D. Hegglen: Wie meinen Sie? Für Zug oder für Davos? :)
  • Kommentar von Michael Steiner , Kriens
    Wieso kann man die Highlights aus Sport Live nicht ansehen?
  • Kommentar von B. Kerner , Grüsch
    Die Schussbilanz und Torgefahr sprach auch schon im ersten Drittel für den HCD, welcher meines Erachtens von A-Z dominiert hat. Vor Ort war dies klar ersichtlich. Dass endlich wieder einmal ein Schlussdrittel gewonnen wurde und ein Überzahltreffer resultierte stimmt den eingefleischten HCD-Fan sehr zuversichtlich. Sehr bissig, überzeugend und kaltblütig. Eine Leistung, welche fast nicht genug gelobt werden kann. Eine Halbfinalqualifikation ist überfällig und kann genau so erreicht werden.