Keller schiesst die Lions in Genf zum Sieg

Die ZSC Lions haben die Playoff-Halbfinalserie gegen Genf zum 1:1 ausgeglichen. Überragender Akteur beim 5:3-Auswärtserfolg war Ryan Keller mit 3 Toren.

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Zusammenfassung Genf - ZSC Lions

4:32 min, aus sportaktuell vom 29.3.2014

Gross war der Unmut bei Qualifikationssieger ZSC Lions nach der 0:5-Klatsche im Hallenstadion am Donnerstag zum Auftakt in die Halbfinal-Serie gegen Genf. In Spiel 2 gelang den Zürchern die angestrebte Reaktion.

Sie gerieten in der Vernets-Halle, in der die Calvinstädter seit 2 Monaten nicht mehr verloren hatten, nie in Rückstand. Zum Matchwinner avancierte mit Ryan Keller der Mann, der bis im Sommer für die Genfer aufgelaufen war. «Wichtig ist, dass wir uns als Team gesteigert haben», befand er nach der Partie. «Hoffentlich können wir so weitermachen.»

Keller die Schlüsselfigur

ZSC-Coach Marc Crawford liess den Kanadier in der neu formierten Sturmlinie mit Roman Wick und Ryan Shannon auflaufen. Und insbesondere das Duo Keller/Wick harmonierte bestens. Nachdem die Genfer die Gäste-Führung ausgeglichen hatten, erzielte Keller 26 Sekunden vor der 1. Drittelspause das 2:1. Wick legte zurück an die blaue Linie zu Steve McCarthy, dieser zog ab und Keller beförderte den Abpraller unter die Latte.

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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das 3. Aufeinandertreffen zwischen den ZSC Lions und Genf-Servette am Dienstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und im Livestream.

Genfer Aufholjagd nicht belohnt

85 Sekunden nach Wiederanpfiff brachte Keller die Lions mit 3:1 in Front. Er kam im Slot alleine zum Abschluss und traf in die hohe Ecke. Genf-Keeper Tobias Stephan war von den Vorderleuten sträflich alleine gelassen worden. Doch Lennart Petrell und Alexandre Picard mit einem umstrittenen Treffer konnten für die Servettiens ausgleichen.

Aber nach wiederum nur 55 Sekunden Spielzeit im Schlussdrittel brachte Keller die Gäste wieder in Führung. Nach einem Genfer Scheibenverlust lancierte Marc-Andre Bergeron Keller, der seinen 3. Treffer des Abends erzielte. Wick brachte den Sieg knapp 2 Minuten vor Spielende in doppelter Überzahl ins Trockene. Nach dem neuerlichen «Break» steht es in der Halbfinalserie 1:1.