Klare Siege für Freiburg und Genf

Fribourg-Gottéron fehlt nach einem klaren 5:2-Heimsieg gegen Ambri-Piotta nur noch ein Sieg zum Einzug in die Playoff-Halbfinals. Mit einem 7:1-Kantersieg über Lugano hat sich Genf-Servette die Führung zurückgeholt.

Ambri ging in Freiburg zwar in der 5. Minute durch Marc Reichert in Führung. Doch bis zur ersten Pause hatten Julien Sprunger und Tristan Vauclair per Shorthander die Freiburger wieder auf Kurs gebracht.

Andrei Bykow, erneut Sprunger sowie Greg Mauldin sorgten in der ausverkauften BCF-Arena dann im Mittelabschnitt für die erwartet klaren Verhältnisse zugunsten des Quali-Zweiten, der Ambri auch im 3. Spiel dominierte und nie in Gefahr geriet.

Sushi-Bar und Bauchschmerzen

Ambri muss sich zurzeit nicht nur mit dem überlegenen Gegner, sondern auch mit internen Problemen herumschlagen. Stürmer Jason Williams wurde intern gesperrt, weil er am Vorabend eine Sushi-Bar in Zürich besucht hatte. Torhüter Sandro Zurkirchen musste wegen Bauchschmerzen forfait erklären.

Servette überrennt Lugano

Eine neuerliche Bestätigung der guten Playoff-Form lieferte Genf-Servette, das den HC Lugano in der 3. Runde gleich mit 7:1 aus der Vernets-Halle schoss und sich die Führung in der Serie zurückholte. Juraj Simek, Kevin Romy und Kaspars Daugavins erhöhten zwischen der 22. und 28. Minute von 2:1 auf 5:1 und sorgten für die Entscheidung.

Gegenüber der Niederlage am Donnerstag in Lugano zeigte sich das Team von Chris McSorley auch disziplinarisch stark verbessert. Erst in der 29. Minute und nach dem 5:1 von Daugavins kassierten die Servettiens ihre erste Strafe.

EV Zug bleibt oben

Die letzte Entscheidung gefallen ist in der Platzierungsrunde: Der EV Zug sicherte sich dank einem 3:2-Sieg beim EHC Biel den vorzeitigen Klassenerhalt. Reto Suri erzielte in der 49. Minute den Siegtreffer.

Die Seeländer bestreiten den Playout-Final gegen die Lakers, die beim SC Bern mit 1:5 verloren. Biel wird dabei Heimrecht geniessen.