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National League Lugano kantert Zug nieder

Der HC Lugano ist in der 23. NLA-Runde auswärts beim EV Zug zu einem 7:1-Kantersieg gekommen. Einmal mehr waren die Schweden Linus Klasen und Fredrik Pettersson die auffälligsten Figuren bei den «Bianconeri». Und: Der SCB dreht die Partie auswärts bei Ambri-Piotta und feiert einen späten 4:2-Erfolg.

Die Zuschauer in der Zuger Bossard Arena erlebten einen ganz schwarzen Abend ihrer Mannschaft gegen den HC Lugano. Nachdem der EVZ in den bisherigen Heimspielen nur gerade mal 12 Gegentore kassiert hatte, klingelte es am Freitag bereits im 1. Drittel 5 Mal im Tor von Tobias Stephan. Am Ende sollte es 7:1 für Lugano stehen - Tim Ramholt hatte dreieinhalb Minuten vor Schluss noch den Ehrentreffer für Zug erzielt.

Überragende Figuren bei den Luganesi waren einmal mehr die Schweden Linus Klasen und Fredrik Pettersson. Beide liessen sich ein Tor und 3 Assists gutschreiben. Für Pettersson waren es die Skorerpunkte 37, 38, 39 und 40. Trotz dem Kantersieg in Zug bleiben die «Bianconeri» in der Tabelle aber hinter dem SC Bern auf dem 3. Platz.

Bern siegt gegen Ambri

Denn der SCB kam auswärts gegen Ambri-Piotta in einer verrückten Partie zu einem späten 4:2-Erfolg. Die «Mutzen» hatten bis zur 40. Minute mit 0:2 im Hintertreffen gelegen, ehe Christoph Bertschy und Pascal Berger die Begegnung in der Valascia mit einem Doppelschlag innerhalb von 73 Sekunden ausglichen. Martin Plüss entschied die Partie 2 Minuten vor dem Ende mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Marc-André Gragnani setzte mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt.

Lakers ärgern den Meister

Tabellen-Schlusslicht Rapperswil-Jona kam zuhause zum erst 5. Sieg der Saison - und dies ausgerechnet gegen Meister ZSC Lions. Benjamin Neukom hatte die Rosenstädter (49.) im Schlussdrittel mit dem Treffer zum 2:2 in die Overtime gerettet. Diese verlief torlos, so dass die Begegnung im Shootout entschieden werden musste. Dort kürte sich Patrick Obrist mit zwei versenkten Penaltys zum Matchwinner und sicherte den Lakers den Zusatzpunkt. Die Lions rutschten nach der 3. Niederlage in Serie vom 2. auf den 4. Tabellenplatz ab.

Genf distanziert Biel

Genf-Servette konnte sich mit einem 4:2-Heimsieg gegen den EHC Biel in der Tabelle wieder etwas Luft verschaffen und die Seeländer wieder um 5 Zähler distanzieren. Kevin Romy und Matt D'Agostini brillierten bei der Mannschaft von Chris McSorley mit je 3 Skorerpunkten.

Gottéron mit Last-Minute-Sieg

Im Westschweizer Duell zwischen Fribourg-Gottéron und Lausanne setzte sich die Mannschaft von Gerd Zenhäusern mit 2:1 durch. Thibaut Monnet schoss die Freiburger knapp eineinhalb Minuten vor Schluss der Partie zum Sieg. Jannik Fischer hatte Lausanne nach 56 Minuten wieder ins Spiel gebracht. Die «Drachen» hieven sich mit dem Dreier erstmals seit zwei Monaten wieder auf einen Playoff-Platz.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 21.11.2014, 22:00 Uhr

Cunti mit Schulterverletzung

Die ZSC Lions haben in Rapperswil-Jona nicht nur die Partie verloren, sondern auch ihren zweitbesten Skorer Luca Cunti. Der 25-Jährige erlitt bei einem Zusammenprall eine Verletzung im Schulterbereich und musste sich im Spital näheren Abklärungen unterziehen. Wie lange Cunti ausfallen wird, ist ungewiss.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Gysler A, VD
    ouii diese ZSC-Pfeifen: diese Saison von 6 Spielen 5 nach Verlängerung verloren und wenn ich mich nicht irre, davon4 im Penaltyschiessen. Die ganze letzte Saison alle Verlängerungsspiele - mit Ausnahme von 1 oder 2 - verloren, die meisten davon im Penaltyschiessen. NA HERR CRAWFORD - HABEN SIE AUCH SCHON MAL DARAN GEDACHT, ETWAS INTENSIVERES PENALTYSCHIESSEN ZU UEBEN ODER SIND ALLE SPIELDER SO MISERABLE PFEIFEN DASS DIE DIES GAR NICHT KOENNEN ?? ITS VERY URGENT TO THINK ABOUT
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Warum in aller Welt ist es Mode geworden, mitten in der Saison Spieler auszutauschen? Man pickt sich bessere Spieler aus einer Mannschaft und schiebt die,die nicht erfolgreichen unerwünschten Spieler der Gegenpartei zu. Das soll mir mal erklären warum?
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    1. Antwort von Manish Gupta, Gümligen
      1. Man will es wie in der NHL machen - die schweizer Liga soll es wie in der NHL funktionieren - wenn man nicht mehr will, schiebt man einfach zu einem neunen Team 2. Ist auch ein gesellschaftliches Problem - alles ist schnellläbig und die Menschen wollen keine Zeit mehr verlieren. Man hat das Gefühl, das man nur mit die "Besten" zu nehmen ein gutes Team zusammenstellen kann. Dem ist leider nicht immer so, denn ein Team besteht aus vielen Spielern, die verschiedene Fähigkeiten besitzen
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    2. Antwort von F.Marti, Matt
      Was ist das Problem dabei?! Die Sportchefs beider Teams müssen ja mit dem Trade einverstanden sein also denken auch beide das der Deal das Team vorwärts bringt! Es geht immer ums Team und nicht um gute oder schlechte Spieler.... zudem müssen in der CH auch die Spieler selbst dem Trade zustimmen im gegensatz zu Übersee... Ich finds eine super Sache! Macht die Liga noch interessanter und die GM's können durch verhandeln ( und nicht nur wer viel Geld hat)! zu Wunschspielern kommen!
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  • Kommentar von Manish Gupta, Gümligen
    Nach Bykow/Khomutov ist wohl das beste Duo Pettersson/Klasen. Die Dominanz der beiden ist wahrlich fast wie in den 90er Jahren. Es macht spass, als neutraler Zuschauer die beiden zu sehen.
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    1. Antwort von Gysler A, VC
      @Manish: da gebe ich Ihnen zu 100% recht, das beste Dou seit Jahrzehnten, eine Freude, denen zuzuschauen
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