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National League Nach Derby-Sieg: Servette-Car mit Steinen beworfen

Für Genf-Servette hat der Dienstagabend trotz einem Sieg im Léman-Derby äusserst unschön geendet. Bei einer Steinwurf-Attacke auf den Teambus gingen diverse Scheiben zu Bruch. Die Fotos von Stürmer Simek sind beängstigend.

Der Mannschaftsbus der Genfer hatte die Region um das Stadion kaum verlassen, als der Car plötzlich unter Beschuss geriet. Zwei Kilometer von der Patinoire de Malley entfernt flogen plötzlich Steine auf das Fahrzeug. Wie die Bilder von Stürmer Juraj Simek auf Twitter zeigen, gingen dabei diverse Scheiben zu Bruch.

Während Trainer Chris McSorley eine Schnittwunde am Kinn erlitt, streifte ein Stein dessen 13-jährigen Sohn. «Wenn er getroffen worden wäre, hätten sie ihn umbringen können», sagte der Coach gegenüber der Tribune de Génève. Zwar befürworte er Rivalitäten, aber nicht so etwas. «Das ist verrückt», so McSorley.

Der HC Lausanne entschuldigte sich am Mittwochmorgen in einer Mitteilung für den «inakzeptablen Vorfall». Das gewalttätige und verantwortungslose Verhalten habe mit der Philosophie des Klubs überhaupt nichts zu tun.

Der Hintergrund der sinnlosen Tat könnte im (Rücktritts)-Ultimatum der Lausanner-Verwaltungsräte an den Hauptaktionär liegen, der Hugh Quennec heisst und auch Eigentümer von Genf-Servette ist. Zu Beginn des Derbys am Dienstag blieb die Lausanner Stehrampe weitgehend leer. Nach der Rückkehr forderten die Fans den Rücktritt von Quennec.

Video
Lausanne-Fans attackieren Genfer Car
Aus sportaktuell vom 23.12.2015.
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Sendebezug: SRFzwei, sportaktuell, 22.12.2015, 22:20 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci , Pratteln
    Beänstigend sind nicht die kauptten Scheiben. Beängstigend sind die Strafen die man für solche Straftaten in der Schweiz bekommt.
  • Kommentar von Hp. Dietrich , Gümligen
    Ich war immer der Meinung, auch die Medien kommunizieren dies immer wieder, SPORT sei ob jetzt Völker oder was auch immer, verbindend. Täusche ich mich da?
  • Kommentar von Esther , Basel
    ...es lebe der "friedvolle" Sport - solange es im Sport immer wieder so zu und her geht - wie soll es dann Frieden geben auf der Welt ?
    1. Antwort von Laurent Frick , Basel
      Leider werden die Tausenden von Sportlerinnen und Sportler - und mit ihnen zusammen die vielen friedlichen und nur am Sport interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer viel zu selten in der Presse erwähnt. Das ist der friedvolle Sport, bei dem man sich nach gespielten Spiel zusammen setzt, eine Runde lacht und trinkt und das alles fern ab von Streit und Gewalt. Das gilt übrigens auch für Korruption und Geldmachenschaften. Zu selten sind es Sportlerinnen und Sportler, die solches tun!