SC Bern gewinnt in Kloten

Der SCB ist auf Kosten der ZSC Lions auf den 2. Rang vorgerückt. Das Boucher-Team setzte sich bei den Kloten Flyers mit 5:1 durch. Davos schlug Biel mit 5:4. Lausanne siegte in Freiburg 4:2. Genf schickte Ambri mit demselben Resultat nach Hause.

Das 5:1 in Kloten war für den SC Bern der 4. Erfolg in Serie. Den Grundstein dazu legte in der 24. Minute mit Kevin Cloutier ein Spieler, der bei Ajoie spielt, sich aber seit Anfang Monat bei den Bernern für einen Vertrag aufdrängen will.

Nachdem Marco Müller die Berner nur 100 Sekunden später mit 2:0 in Führung gebracht hatte, nahm Felix Hollenstein bereits sein Timeout. Der Flyers-Coach hätte seine Ansprache besser für die 2. Drittelspause aufgespart, denn seine Leute schienen zu Beginn des Schlussdrittels nicht wach genug. Berns Marc-André Gragnani besiegelte mit einem Doppelschlag das Schicksal der «Flieger».

Kloten bleibt auf Rang 8

Robin Leones zwischenzeitliches 1:2 blieb eine Randnotiz. Die Zürcher verbleiben aber auf einem Playoff-Platz, weil die Verfolger am Strich allesamt verloren.

Davos bezwingt Biel

Zum Beispiel der EHC Biel: Die Seeländer mussten sich in Davos mit 4:5 geschlagen geben und kassierten damit die 4. Niederlage in Folge. Andres Ambühl und Perttu Lindgren sorgten im Mitteldrittel für die vermeintliche Vorentscheidung (4:1) zugunsten des HCD.

Biel-Trainer Kevin Schläpfer reagierte mit einem Torhüterwechsel. Lukas Meili, der Simon Rytz ersetzte, liess nur noch einen Gegentreffer zu. Im Schlussdrittel kam Biel noch einmal heran, auch mit 6 Feldspielern gelang der Ausgleich jedoch nicht mehr.

Freiburger Frust

Oder Fribourg-Gottéron: Die Saanestädter verloren das wichtige Heimspiel gegen Lausanne mit 2:4. Als Juha-Pekka Hytönen in der 50. Minute das 3:0 für die Waadtländer erzielte, warfen zahlreiche Zuschauer, die für eine Wohltätigkeitsaktion auf das erste Freiburger Tor gewartet hatten, frustriert ihre Plüschtiere aufs Eis.

Dies schien der Weckruf für das Zenhäusern-Team zu sein: Adam Hasani und Greg Mauldin verkürzten binnen 97 Sekunden auf 2:3, doch Daniel Bang sicherte den Gästen mit einem «Empty Netter» die drei Punkte.

Zusammenfassung Genf - Ambri

1:53 min, aus sportaktuell vom 12.12.2014

Genf dreht Spiel gegen Ambri

Und schliesslich Ambri: Die Leventiner waren in Genf dank einem Doppelschlag gegen Ende des 1. Drittels auf gutem Weg (Benjamin Chavaillaz und Keith Aucoin trafen zum 2:1), danach produzierte indes nur noch die McSorley-Equipe Zählbares.

Goran Bezina, Matt D'Agostini und Daniel Rubin sorgten für den 4:2-Endstand. Den Genfer Führungstreffer hatte Cody Almond erzielt - nur 9 Minuten benötigte der Kanadier bei seinem Comeback für sein erstes Tor.

Sendebezug: Radio SRF 1, 12.12.14, 22:00 Uhr