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National League Ueli Schwarz tritt freiwillig ab

Erdbeben im Schweizer Eishockey: Nationalliga-Direktor Ueli Schwarz stellt sein Amt zur Verfügung.

Ueli Schwarz in einer Porträtaufnahme.
Legende: Tritt ab Ueli Schwarz stellt sein Amt zur Verfügung. Keystone

Schwarz war seit 2010 in der Geschäftsleitung der SIHF tätig. Im Juni 2011 wurde der 56-jährige Berner von der Ligaversammlung zum Direktor der National League gewählt. Als Grund für seinen Rücktritt nannte der ehemalige NLA-Spieler und -Trainer fehlende Rückendeckung.

Rückhalt hat gefehlt

«Ein Ligadirektor braucht Rückhalt, Vertrauen und eine offene Kommunikation mit allen Klubs, um mit Freude für die Eishockey-Nationalliga zu wirken.» Mit gewissen Entwicklungen der Umgangsformen im Klubwesen könne er sich seit einiger Zeit jedoch nicht mehr identifizieren.

Hintergrund der Aussage ist das gegen ihn beantragte Verfahren im Zusammenhang mit Fragen der Gewaltentrennung zwischen Ligaführung und Verbandsjustiz. Der SC Bern warf Schwarz vor dem ersten Playoff-Finalspiel vor, sich bei der Urteilsführung der Sperre gegen Tristan Scherwey eingemischt zu haben.

Die Modalitäten des Rücktritts werden gemäss SIHF-Communiqué in den kommenden Wochen geregelt. Es sei vorgesehen, die Stelle des Nationalliga-Direktors auszuschreiben.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub, Bern
    Es braucht dringend Leute an der Spitze des Verbandes, welche sich nicht von gewissen Klubpräsidenten unter Druck setzen lassen, indem diese ein Verfahren gegen Verbandsfunktionäre eröffnen lassen, nur weil diese korrekterweise Spieler sperren lassen, welche im Spiel nicht bestraft wurden. Auch Schiedsrichter dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, damit sie gegen gewisse Klubs klare Fouls nicht mehr ahnden und korrekte Tore geben. Sonst haben Titelgewinne einen übelriechenden unlauteren Duft.
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  • Kommentar von markus muenger, saase
    Wenn man den Klubs in den Rücken fällt um ihnen den Trainer auszuspannen, muss man sich nicht verwundern wenn die Rückendeckung fehlt. Mal das eigene Verhalten analysieren bevor man anderen ein Fehlverhalten vorwirft.
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  • Kommentar von Florian Müller, Zürich
    Bravo. Funktionäre, die sich nicht verbeugen (lassen) und die Konsequenzen ziehen, gibt es viel zu wenige.
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