ZSC Lions scheitern an Tobias Stephan

Die ZSC Lions haben in der 25. NLA-Runde als einziges Team des Spitzen-Trios eine Niederlage einstecken müssen. Die Zürcher verloren in Zug trotz Chancenplus mit 1:3. Bern schlug die Lakers, Davos siegte in Lausanne.

Für die ZSC Lions war es ein Hammer im doppelten Sinne: Lino Martschini spielte vier Minuten vor Ende der Partie auf seinen EVZ-Sturmkollegen Reto Suri. Dieser wählte die Variante des direkten Slapshots - die Scheibe landete unhaltbar für Lukas Flüeler in der nahen Torecke.

Vergebene Chancen der Lions

Wenig später machte Suri mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 alles klar. Die späte Entscheidung war für die ZSC Lions bitter, hatten sie doch insgesamt die besseren Chancen gehabt. Doch Tobias Stephan im Tor der Zuger machte so manche Möglichkeit der über weite Strecken überlegenen Zürcher zunichte.

Nach Treffern von Patrik Bärtschi sowie Martschini stand die Partie ab der 9. Minute auf Messers Schneide. Während das Heimteam weitgehend harmlos agierte und im Mittelabschnitt selbst in doppelter Überzahl nicht zu gefährlichen Abschlüssen kam, spielten sich die Lions immer wieder vors Zuger Tor. Roman Wick scheiterte aus spitzem Winkel in doppelter Überzahl an Stephan, Dan Fritsche sah in der 50. Minute einen schönen Abschluss pariert.

Siege für Davos und Bern

Im Gegensatz zu den Lions wusste Leader Davos seine Chancen zu nutzen. Die Bündner, die zuletzt zweimal als Verlierer vom Eis mussten, setzten sich mit 3:0 in Lausanne durch. Marcus Paulsson (19./60.) und Dino Wieser (22.) trafen für das Team von Arno Del Curto. Für die Waadtländer war es die achte Niederlage in Serie.

Erster Verfolger von Davos ist neu der SC Bern, der in der Tabelle an den Lions vorbeizog. Die Berner bekundeten mit Schlusslicht Lakers keine Mühe und siegten zuhause dank Toren von Justin Krueger, Bud Holloway und Sämi Kreis mit 3:0.

Kloten verliert gegen Ambri

Nach zwei Siegen in Folge haben die Kloten Flyers im Kampf um die Playoff-Plätze mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Ambri wieder einen Rückschlag erlitten. Alexandre Giroux, Adrien Lauper und Paolo Duca schossen die Tore für die Leventiner.

Genf-Servette schlug Fribourg-Gottéron in einer spektakulären Partie mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Die Genfer führten in Freiburg nach 50 Minuten noch mit 4:2. Doch Julien Sprunger verkürzte und Jeff Tabellini rettete Gottéron acht Sekunden vor der Sirene in die Overtime, in welcher keine Tore fielen. Im Shootout verwertete Verteidiger Romain Loeffel den entscheidenden Versuch.

Dank dem gewonnen Punkt schloss Freiburg in der Tabelle nach Punkten zum am Dienstag spielfreien Biel sowie zu Kloten auf. Das Trio liegt am Strich auf den Plätzen 8 bis 10.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin vom 25.11.2014, 22:06 Uhr.