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National League ZSC-Sportchef Salis: «Unzufriedene Spieler? Gar nicht schlecht.»

Im Kader der ZSC Lions stehen 15 Stürmer und 9 Verteidiger, fast eine Linie mehr als üblich. Doch Sportchef Edgar Salis findet nicht, dass sein Kader zu gross ist.

Legende: Audio Salis: «Kader kann gar nicht zu gross sein.» abspielen. Laufzeit 1:59 Minuten.
1:59 min, aus Eishockey vom 17.10.2016.

Auf den ersten Blick erstaunt Edgar Salis' Aussage: «Sollte es bei uns unzufriedene Spieler geben, habe ich grundsätzlich nichts dagegen.»

Mit Erklärung machen die Worte des ZSC-Lions-Sportchefs aber Sinn: «Wer unzufrieden ist, will mehr Eiszeit.» Will heissen: Er strengt sich mehr an. «Schlimmer wäre es, wenn wir Spieler hätten, die sich sagen: ‹Ich spiele hier zwar keine Rolle, kassiere aber meinen Lohn.›», so Salis.

Wie im Fussball: Dreifache Belastung

Dass der aktuelle NLA-Leader 24 Feldspieler im Kader hat, macht aus Sicht des 46-Jährigen Sinn: «Mit der Belastung Meisterschaft, Cup, Champions League kann man gar kein zu grosses Kader haben.» Vor diesem Hintergrund können es sich die Zürcher auch leisten, einen nominellen Topspieler wie Inti Pestoni aus Fitnessgründen aus dem Team zu nehmen.

Einziger Wermutstropfen der grosszügigen Kaderplanung: Nachwuchsspielern der GCK Lions wird der Sprung zum NLA-Team erschwert. Man habe zwar einen oder zwei Spieler des Farmteams im Auge, so Salis. Dass ein ganzer Block nachrücke, schliesst er derzeit aber aus.

Sendebezug: Radio SRF 1, 17.10.16, Abendbulletin

1 Kommentar

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  • Kommentar von Vincent Böhm (V.Böhm)
    ... Wenn man die Kohle dazu hat... Kloten kann es recht sein... Wenn die Jungen wissen, dass sie in der Organisation der Lions wenig Aussicht auf einen Platz in der ersten Mannschaft haben, setzt in Zukunft vielleicht der Eine oder Andere wieder auf das andere Zürcher Team wie zu Jursinow-Zeiten, was dem neuen Prinzip des EHC entgegen käme..
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