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Zusammenfassung Olten – Kloten
Aus Sport-Clip vom 13.04.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 22 Sekunden.
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1:1 im Playoff-Final Olten siegt in der Overtime

Das Rennen um den Aufstieg in die National League beginnt neu. Olten gewinnt im Playoff-Final der Swiss League das 2. Spiel zuhause 1:0 n.V.

Es dauerte bis in die 67. Minute, ehe die Oltner vor der Saison-Rekordkulisse von 5384 Zuschauern im Stadion Kleinholz jubeln konnten. Lukas Lhotak sorgte im Powerplay mit dem einzigen Treffer der Partie für die Entscheidung. Bereits das erste Finalspiel zwei Tage zuvor war in der Verlängerung entschieden worden. Dort hatte Kloten mit dem 2:1 nach 81 Minuten die Oberhand behalten.

Olten hätte sich an der eigenen Nase nehmen müssen, hätte es am Mittwoch mit dem Heimsieg nicht geklappt. Die Solothurner standen in der regulären Spielzeit dem Sieg deutlich näher. Vor allem im Mitteldrittel erspielte sich die Mannschaft von Trainer Lars Leuenberger ein klares Chancenplus, liess aber teils hochkarätige Möglichkeiten gleich reihenweise aus.

Im Mitteldrittel gesündigt

So scheiterten Jan Mosimann, Cedric Hüsler und Routinier Mathias Joggi zwischen der 27. und 32. Minute allesamt alleinstehend vor Klotens Goalie und Ajoie-Leihgabe Tim Wolf. Wenig später schoss Simon Sterchi (34.) auf Zuspiel von Lhotak am halbleeren Tor vorbei.

Kloten hatte am Ende des Mittel- und zu Beginn des Schlussdrittel nach einer Fünfminutenstrafe gegen Sterchi die Möglichkeit, in Überzahl den Unterschied zu machen. Doch wie schon in Spiel 1 blieb der Qualifikationssieger im Powerplay erneut erfolglos. Nun geniessen beide Teams zwei spielfreie Tage, bevor es am Samstag in Kloten mit dem dritten Finalspiel der Best-of-7-Serie weitergeht.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 07.04.2022 22:05 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    A propos Tim Wolf: Ist es korrekt, dass nur sehr wenige Goalies in der Nationalliga ihre Sporen nicht in der ZSC/GCK Organisation verdient haben? Vielleicht sollten all die ZSC Basher mal anerkennen, dass deren Nachwuchsarbeit absolut anerkennenswert ist.
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Bei der Nachwuchsarbeit im Raum Zürich bitte Kloten nicht vergessen! Das ist ja einer der Hauptgründe, warum es wichtig wäre, dass dieser ganze weiterhin richtig funktionierende Bereich weiter gepflegt werden kann - eben auch in der NLA. Trotzdem finde ich die Geschichte mit dem Aufstieg in dieser Saison nicht besonders "aamächlig".
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Das werden sie nie! Die Züri Basher beissen sich lieber die Zunge ab, als jemals ein lobendes Wort für Zürcher Vereine zu finden. Sollte alles aufgehen wird ihnen aber das Maul gestopft. FCZ und ZSC Schweizer Meister, Winterthur und der EHC Kloten Aufsteiger. Kann aber auch sein, dass das nicht eintrifft. Egal, wir Zürcher wissen, dass in den Zürcher Vereinen eine absolut grossartige Nachwuchsarbeit geleistet wird.
    3. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      @Brunner
      Hier geht es nicht um die Herkunft von Wolf und den Z, sondern ausnahmsweise mal um die Swiss League, die das Fundament der NL bildet. Bisher zwei tolle Spiele auf beachtlichem Niveau, beste Werbung für unsere SL, obwohl der SCLangenthal leider nicht dabei ist:-) …
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Olten hat verdient gewonnen; eigentlich bereits im zweiten Drittel. Das Ganze ist mMn überhaupt ein Murks. Langsam aber sicher weiss ich gar nicht mehr, ob ich überhaupt für diesen "Aufstieg von Chloote" bin. Es ist ja nicht mehr das Team auf dem Eis, das wir jetzt doch "mit Herz" (und diesem und jenem und sogar mit ein paar Fränkli) über Wochen/Monate begleitet haben. Für uns Oldie-Fans ist da wie eine Art künstlich zusammengewürfelte Truppe auf dem Eis, die nicht überzeugend gecoacht wird.
    1. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      @Meili
      Wie meinen Sie künstlich Zusammengewürfelt?
      Also ausser Rouiller (spielte gestern nicht), Wolf und Loosli sehe ich da das fast identische Team wie in der Quali und dem Viertel/Halbfinale. Ein Verein wie Kloten muss alles erdenkliche tun, um den Aufstieg zu realisieren, denn so „einfach“ wie diese Saison wird’s wohl nie mehr… nicht despektierlich gegenüber Olten, aber nächste Saison gibts dann wieder die Barrage.
  • Kommentar von Marco Meier  (ma.meier)
    Kloten wurde richtiggehend an die Wand gespielt. Tim Wolf überragend, der hat sich enorm weiterentwickelt bei Ajoie. Dass am Schluss nur 1:0 steht ist eigentlich unglaublich, Olten hatte so viele Chancen. Die Serie beginnt von vorne!