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5:1-Sieg über Frankreich Schweiz schafft es souverän in den WM-Viertelfinal

  • Ein diskussionsloser 5:1-Sieg über Frankreich bringt den Schweizern das Viertelfinal-Ticket.
  • Hofmann, Corvi, Untersander, Fiala, Moser: Es treffen 5 verschiedene Spieler.
  • Finnland ist nun am Donnerstag in Herning (20:15 Uhr) der Gegner im Kampf um den Einzug in den WM-Halbfinal.

Vor einem Jahr hatte Frankreich als Co-Gastgeber der WM die Schweiz noch auf dem falschen Fuss erwischt und mit 4:3 im Shootout reüssiert. Von einem ähnlichen Coup war die «Equipe tricolore» weit entfernt.

Immerhin beendeten die Franzosen ihre Torflaute gegen die Top-Nationen. Gegen Schweden, Russland und Tschechien hatten sie keinen einzigen Treffer zustande gebracht. Einen lange tadellosen Leonardo Genoni konnten sie erst bezwingen (44.), als sie mit 0:4 im Hintertreffen lagen. Mit 6 Punkten, der Hälfte der Ausbeute der Schweizer, geht für unseren Nachbarn ein wenig erbauliches Turnier zu Ende.

Haas mit einem Kabinettstückchen

Die Swiss-Ice-Hockey-Auswahl dagegen kommt zu einem weiteren Auftritt im WM-Viertelfinal und erfüllte damit die Vorgabe. Die Nati disloziert nun nach Herning und wird dann am Donnerstag Gruppensieger Finnland (6:2 gegen die USA) herausfordern.

Nach zuletzt 2 Niederlagen in Serie fanden die Schweizer gegen Frankreich zu einer schnörkellosen Leistung zurück. Sie waren von Beginn weg am Drücker. In der 13. Minute traf Grégory Hofmann zur verdienten Führung. Entscheidenden Anteil daran hatte Gaëtan Haas, der hinter dem Tor ein geschicktes Dribbling zeigte und dann die Scheibe in den Slot spielte.

Legende: Video Haas zaubert – Hofmann versenkt abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 15.05.2018.

Moser mit dem Schlusspunkt in Unterzahl

Keine 3 Zeigerumdrehungen später erhöhte Enzo Corvi auf 2:0. Er sprang dabei für Timo Meier und Nino Niederreiter in die Bresche, die sich zuvor nach einem Konter zu kompliziert angestellt hatten.

Im Mitteldrittel ebbte die Dominanz etwas ab, auch weil der Gegner nun die Räume enger machte. Fischers Spieler liessen 3 Minuten Powerplay verstreichen, um dann aber kurz vor der Pause dank Ramon Untersander (38.) doch noch die Vorentscheidung herbeizuführen.

Der 4. Treffer durch Kevin Fiala (43.), dem ein Eigentor gutgeschrieben wurde, und ein Shorthander Simon Mosers (54.) zum 5:1-Schlussresultat bedeuteten die Zugabe. Die Schweizer konnten den Fuss insgesamt schon früh vom Gas nehmen.

Die Viertelfinal-Übersicht

Donnerstag um 16:15 Uhr
Russland - Kanada
in Kopenhagen
Donnerstag um 16:15 UhrUSA - Tschechien
in Herning
Donnerstag um 20:15 UhrSchweden - Lettland
in Kopenhagen
Donnerstag um 20:15 UhrFinnland - SCHWEIZ
in Herning

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.05.2018 12:00 Uhr

36 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    Souverän? ...schaut euch nur das 2:0 an! Zwar sehr schöner Spielzug, aber der kompliziert ausgeführte Abschluss/Torschuss ist nur Glück, dieses Moment mit Russland, Schweden zu 99% ein Flop & Resignation, Matchentscheidung, Trainerentlassung, heftige Kritik! Wenn Torschuss bereits sofort "weltmeisterliche Gefühle"...
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  • Kommentar von Hans Peter (Hanspeter97)
    Mit so vielen nhl Spielern wie die Schweiz nun hat (2 komplette Linien) ist das wohl keine Überraschung. Für mehr wird es leider nicht reichen weil Fischer nunmal nicht der richtige Mann für die Eisgenossen ist.
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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Gegen Finnland 0 Chancen
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Das sagten viele Leute vor den Spielen von Finnland gegen die Dänen und die Deutschen auch. Auch wenns sicherlich hart wird, die Chance ist immer da. Auch die Finnen machen Fehler. Das war beim Spiel gegen Dänemakr gut zu sehen, wo eine dumme Strafe zum Gegentreffer kurz vor Schluss führt und sich anschliesssend beim Versuch mit einem Mann mehr den Ausgleich zu erzwingen gleich noch einmal eine Strafe kassieren. Den technisch starken Finnen immer schön auf die Füsse treten und unangenehm sein.
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    2. Antwort von Henri Jendly (Henri Jendly)
      Man hat NIE null Chancen, Rinaldino. Ich gebe Ihnen z.B. noch eine, einmal einen fundierten und nützlichen Kommentar abzugeben, obschon die Chance dazu (man lese!) unter 50% ist (also nicht NULL). Vielleicht gelingt den Schweizern ein Überraschungstag, dann werden wir Sie an Ihren Worten messen.
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