- Kanada schlägt Schweden zum Auftakt der Eishockey-WM in Freiburg 5:3.
- In der Gruppe B feiern auch die Tschechen einen gelungenen WM-Auftakt (4:1 gegen Dänemark).
- In Zürich wird Finnland seiner Favoritenrolle gegen Deutschland gerecht.
- Die Schweiz startet mit einem 3:1-Sieg gegen Titelverteidiger USA in die Heim-WM.
Gruppe B
Kanada – Schweden 5:3: Die Hockeyparty in Freiburg hat nach der Meisterschaft mit Gottérons Premierentitel ihre nahtlose Fortsetzung gefunden. Kanada und Schweden eröffneten die WM mit einem spektakulären Duell zweier Mitfavoriten, in welchem die «Ahornblätter» das bessere Ende für sich behielten. Connor Brown (44.) und Dylan Cozens (53.) sorgten beim 5:3 nach wildem Hin und Her für die Differenz. Insgesamt führte Kanada die etwas feinere Klinge, wurde immer wieder mit schönen Kombinationen gefährlich. Die Mission 29. WM-Titel ist für den Rekordweltmeister aufgegleist.
John Tavares hatte die Kanadier schon nach 2 Minuten in Führung gebracht. Er ging auf der linken Seite vergessen und netzte zum 1:0 ein. Ryan O'Reilly doppelte nach einem Abpraller noch vor der ersten Sirene nach (17.). Im Mitteldrittel übernahm Schweden das Spieldiktat. Folgerichtig gelang dank Jacob Larsson (29.) und Lucas Raymond in Überzahl (32.) der Ausgleich. Auch auf Dylan Holloways 3:2 (35.) hatte «Tre Kronor» umgehend eine Antwort parat. Mattias Ekholm traf eine Minute später brachial via Innenpfosten zum neuerlichen Ausgleich.
Tschechien – Dänemark 4:1: Im Abendspiel wurden in Freiburg die Tschechen ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Dänen schafften es dank einem Powerplay-Treffer erst zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene auf die Anzeigetafel. Abgesehen davon hatten die Tschechen das Geschehen weitgehend im Griff. Für drei der vier Tore sorgten Spieler, die sich in der Schweiz wohl fühlen oder einst wohlgefühlt haben: Das 1:0 ging auf das Konto von EVZ-Stürmer Dominik Kubalik (9.), das 2:0 nur 70 Sekunden später erzielte mit Daniel Vozenilek ein ehemaliger Zuger. Im Schlussabschnitt traf mit Roman Cervenka (44.) ein weiterer Spieler mit langer Schweizer Vergangenheit, ehe Matej Blumel in der letzten Spielminute für das Schlussresultat besorgt war.
Gruppe A
Finnland – Deutschland 3:1: Finnland hat in Zürich die WM nach Wunsch lanciert. Gegen Deutschland setzte sich «Suomi» trotz vieler Undiszipliniertheiten, die in fünf kleinen Strafen mündeten, letztlich souverän durch. Anton Lundell nutzte die erste finnische Überzahl zur Führung (9.). Servette-Stürmer Jesse Puljujärvi doppelte – im zweiten Powerplay Finnlands – nach (44.). Stefan Loibl (49.) konnte zwar verkürzen, doch Aatu Raty (56.) machte letztlich den Deckel drauf.