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Eishockey-WM: Gruppe A Drei Favoriten, brisante Duelle und klare Aussenseiter

In der Gruppe A kommt es zur Neuauflage des WM-Finals zwischen den USA und der Schweiz. Auch Finnland darf sich Chancen auf den Gruppensieg ausrechnen. Ein Überblick.

Eishockeyspieler im USA-Trikot mit Pokal auf dem Eis.
Legende: Treten als Titelverteidiger an Die US-Amerikaner. Imago Images/TT

An der Eishockey-WM in der Schweiz werden die Spiele der Gruppe A in Zürich ausgetragen. In der Swiss Life Arena finden neben zwei Viertelfinals auch beide Halbfinals sowie das Endspiel statt. Die Schweiz wird alle Partien in der Limmatstadt bestreiten und trifft in der Gruppenphase unter anderem auf die USA, Finnland und Deutschland.

Die Favoriten

Als Titelverteidiger und Olympiasieger sind die USA das Team, das es in der Gruppe A zu schlagen gilt. Im vergangenen Jahr setzten sich die Amerikaner im Final gegen die Schweiz durch und jubelten über den ersten WM-Titel seit 1960.

Mit der Schweiz und Finnland schielen aber auch zwei weitere Teams auf den Gruppensieg. Das Team von Jan Cadieux kann mit Ausnahme der verletzten Kevin Fiala und Jonas Siegenthaler auf die Verstärkung der namhaften NHL-Spieler zählen. Vor Heimpublikum aufzutreten, dürfte die Schweizer zudem zusätzlich anspornen. Angeführt von Superstar Alexander Barkov erhofft sich Finnland, nach dem Triumph vor vier Jahren wieder um den Titel zu spielen.

Könnten überraschen

Mit Leon Draisaitl und Tim Stützle fehlen Deutschland in der Offensive zwei wichtige Stützen. Deshalb zählt die Equipe von Harold Kreis nicht zum Kreis der Favoriten. Dennoch kann der nördliche Nachbar der Schweiz mit Verteidiger Moritz Seider und Goalie Philipp Grubauer auf NHL-Verstärkung zählen. Die Deutschen dürften wohl mit Lettland um den Viertelfinaleinzug spielen.

Abstiegskandidaten

Nach dem sensationellen Vorstoss in den Viertelfinal vor einem Jahr muss Österreich heuer auf eine Reihe seiner besten Spieler verzichten. Der Schweizer Trainer Roger Bader reist mit einem stark dezimierten Kader nach Zürich – die NHL-Spieler Marco Rossi und Marco Kasper sagten verletzungsbedingt ab, hinzu kommen die Ausfälle von Thomas und Michael Raffl. Vinzenz Rohrer und David Reinbacher sind in Übersee noch im Einsatz.

Mit Grossbritannien und Ungarn spielen in der Gruppe A zwei weitere Teams um den Verbleib auf der höchsten Stufe. Absteigen werden die beiden schlechtesten Teams der Gesamtwertung. Es könnte also auch sein, dass es aus einer Gruppe zwei und aus der anderen keine Mannschaft trifft.

Gruppe A

SRF zwei, «Sportpanorama», 10.5.2026, 18 Uhr ; 

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