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Eishockey-WM in Belarus Hauptsponsor droht mit Ausstieg

In der Diskussion um die umstrittene Austragung der Eishockey-WM in Belarus geht nun auch einer der Hauptsponsoren auf die Barrikaden.

IIHF-Präsident René Fasel.
Legende: Der Druck auf ihn steigt IIHF-Präsident René Fasel. imago images

Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) gerät immer stärker unter Druck. Nun hat einer der Hauptsponsoren, ein tschechischer Autohersteller, öffentlich gedroht, sich von der WM im Mai zurückzuziehen, sollte das Turnier in der belarussischen Hauptstadt Minsk stattfinden.

«Wir sind seit 28 Jahren Partner der Eishockey-WM. Aber wir respektieren und verteidigen auch die Menschenrechte», schrieb der Partner der IIHF auf Twitter. «Infolge dessen werden wir die WM 2021 nicht sponsern, wenn Belarus als Mitveranstalter bestätigt wird.»

Endgültiger Entscheid fällt Ende Januar

Der öffentliche Druck auf IIHF-Präsident René Fasel nimmt damit weiter zu, den Belarussen und dem dort diktatorisch herrschenden Präsidenten Alexander Lukaschenko die WM zu entziehen. Die IIHF will Ende Januar entscheiden, was mit dem WM-Turnier, das Belarus gemeinsam mit Lettland organisieren sollte, geschieht.

Video
Archiv: Fasels umstrittenes Treffen mit Lukaschenko
Aus Sport-Clip vom 12.01.2021.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Gygax  (Andreas Gygax)
    Gut vom Hauptsponsor Skoda.
    Gleichzeitig sollte man Weißrussland von der WM ausschließen!
    Und Herr Fasel sollte zurücktreten.
    Ich freue mich auf eine Hockey WM in Lettland mit starken schwirren.
  • Kommentar von Robert Altwegg  (trebor)
    Absolut richtiger Entscheid dieses Sponsors. Ich schäme mich als Schweizer für das unentschuldbare Verhalten von Herrn Fasel. Damit beschädigt er den guten Ruf der Schweiz als demokratischer und freiheitlicher Rechtsstaat.
    1. Antwort von jacques Schmid  (Maxx)
      .....aber die Handball WM in Ägypten ist dann OK. In Ägypten unter Abdel Fattah al-Sisi befinden sich viel mehr polit. Gefangene als in Belarus. Die unbequemen Menschen verschwinden einfach in Gefängnissen auf nimmer wiedersehen. Auch China wird regelmässig berücksichtigt obwohl die Uiguren und Tibeter unterdrücken, Einsprerren, misshandeln. Ja, sogar die USA, die willkürlich Länder angreifen, sollten von allen Sportanlässen befreit werden. Deshalb ist das mit Belarus einfach nur heuchlerisch.
  • Kommentar von Peter Gemperle  ((Frei Wähler))
    Bravo S K O .... in Belarus .... nicht mehr .... D A. Dies, wenn sich SRF schon nicht getraut den Namen des Autoherstellers zu nennen. Jeder der in den vielen letzten Jahren die Eishockey WM nur oberflächlich mit verfolgt hat weiss das. Ich mache mit der erwähnten SRF übrigens auch Reklame, ist doch gut so. Das scheint nun die Quittung fürs faseln und lieb Freund umarmen.