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Russland bietet sich als WM-Organisator an (Radio SRF 1)
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Eishockey-WM in der Schweiz Fasel: «Die Russen haben uns einen Vorschlag gemacht»

Sotschi und Weissrussland wären bereit, die Eishockey-WM 2020 durchzuführen, sollte die Schweiz wegen des Coronavirus verzichten müssen.

René Fasel, der Präsident des internationalen Verbandes IIHF, will noch nicht von einem Plan B sprechen. «Die Russen haben uns einen Vorschlag unterbreitet. Sie haben gesagt, sie seien im Fall der Fälle bereit. Und dafür danke ich ihnen. Es ist richtig, dass Sotschi über zwei Eishallen verfügt und über genügend Hotelzimmer, um alle zu logieren.»

Am 15. April fällt die Entscheidung

Es sei aber illusorisch zu denken, man könne alles im letzten Moment ändern, sagte Fasel. Das sei zumindest nicht so einfach. Der Zeitplan beim Verband steht: «Wir werden den 15. März abwarten und schauen, was der Bund bezüglich der Beschränkung von 1000 Zuschauern entscheidet.»

«Sollte die Beschränkung aufrecht erhalten bleiben, werden wir uns Anfang April an einen Tisch setzen, um zu schauen, was wir tun können. Und am 15. April muss man dann einen Entscheid fällen», führte der Freiburger aus. «Wir müssen Schritt für Schritt gehen, ohne in Panik zu verfallen. Das Ziel ist, die WM in der Schweiz zu spielen.» Die Titelkämpfe sind vom 8. bis 24. Mai geplant.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Yannick Noack  (Yandalf)
    Endlich ist die WM mal wieder im eigenen Land und dann soll sie ans andere Ende der Welt verlagert werden... So eine Sch..... Die Schulen bleiben schliesslich auch geöffnet!
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Und Russland lässt dann all die Eishockeyfans aus all den Ländern mit Coronafällen ins Land? Oder dürfen dann nur Russen zuschauen?
    1. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Sterben müssen auch wir. Die Frage ist nur wann und wie
  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Ein Land das des Staatsdoping überführt worden ist, sollte die nächsten 10 Jahre keine Olympiaden, Weltmeisterschaften, überhaupt sportliche Großereignisse ausführen dürfen.
    Unabhängig von der rechtlichen Situation und der Weitergabe durch die Schweiz an Russland, wäre das ein Signal das der Schweiz in Europa sicherlich keine Freunde macht. Aber bitte, irgendwie würde es es auch gut zur momentanen Situation in der CH passen.
    1. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      Wie ist denn die momentane Situation in der Schweiz von Freiburg im Breisgau aus gesehen?
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Henchler, es wäre nicht die Schweiz, welche die WM an Russland weitergeben würde, sondern der Verband IIHF. In der Schweiz würde der Verzicht auf die WM nicht freiwillig geschehen, und die Schweiz würde nicht über eine Ersatzlösung entscheiden. Das schlechte Signal - und ein solches wäre es in der Tat - würde also nicht die Schweiz aussenden, sondern die IIHF. Aber eventuell wäre ja Deutschland bereit, in die Lücke zu springen und die WM durchführen, also ein völlig "heiles" Land.