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Enttäuschte Schweizer Eine grosse Leere und auch etwas Stolz

Nach der bitteren Finalniederlage gegen Schweden rangen die Schweizer Nationalspieler um Fassung.

Unmittelbar nach dem Spiel überwog bei den Schweizer Akteuren verständlicherweise die Enttäuschung. Es brauche etwas Zeit, um auch stolz auf das Erreichte zu sein.

  • Captain Raphael Diaz: «Wir sind um ein Haar Weltmeister geworden. Wenn man so nah dran ist und so knapp verliert, ist das extrem bitter, das tut schon weh. Es braucht sicher etwas Zeit, bis wir auch stolz sein können auf unsere Leistung.»
  • Simon Moser: «Ich fühle eine grosse Leere. Wir haben in den letzten 40 Minuten kein Tor erhalten, umso bitterer ist es. Im Moment kann ich mich gar nicht über Silber freuen.»
  • Timo Meier: «Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Wir haben mit einem grossen Herzen gekämpft und alles gegeben in diesem Turnier. Wir haben gezeigt, was möglich ist. Wir werden stärker zurückkehren. Denn wir wollen diese Goldmedaille.»
  • Nationalcoach Patrick Fischer: «Ich kann mich bei der Mannschaft nur bedanken. Der Team-Spirit hat mir extrem gefallen (er sei noch besser gewesen als in Stockholm 2013, so Fischer an der Medienkonferenz, die Red.). Wir waren eine verrückte Truppe. Wir hatten viel Spass, haben aber auch hart trainiert. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Mit der Goldmedaille wäre natürlich alles perfekt gewesen. Aber wenn wir ehrlich sind, haben die Schweden etwas mehr gemacht als wir.»
Legende: Video Fischer: «Team-Spirit war noch besser als 2013» abspielen. Laufzeit 02:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.05.2018.

Grosser Empfang am Flughafen

Für das Nationalteam steht am Pfingstmontag die Rückreise in die Schweiz an. Der Hockey-Verband lädt Fans und Interessierte zum offiziellen Empfang am Flughafen Kloten ein. Die Nati landet um 12:00 Uhr mit einer Charter-Maschine aus Kopenhagen. Die Mannschaft wird danach zum Restaurant Runway34 in Glattbrugg gebracht, wo am Rand des Flughafen-Geländes das grosse Fest steigt. Spieler und Trainer stehen den Fans für Autogramme und Selfies zur Verfügung.

Live-Hinweis

Den Empfang der Hockey-Nati können Sie am Pfingstmontag ab 12:00 live auf SRF info, auf srf.ch/sport und in der Sport App verfolgen.

Sendebezug: SRF zwei, 20.05.2018, 19:30 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Sven Stocker (Sven Stocker)
    Respekt an unsere Schweizer Nati, das sie überhaupt so weit gekommen ist nach den 2 Niederlagen. Genoni war Weltklasse gut gehalten doch leider hat es im Penalty nicht gereicht. Bin trotzdem stolz auf unsere schweizer
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  • Kommentar von Jonas Lieberherr (Achtsamkeit)
    Hut ab. Auch das Interview mit Diaz und seinen Reflexionen waren Weltklasse!
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  • Kommentar von Louis Freuler (Luigi)
    Das ist wirklich sehr sehr schade, nach diesen wirklich hervorragenden Leistungen auf diese Art zu verlieren. Aber eben, die Konzentration muss eben auch für‘s Penaltyschiessen reichen, was bei den Schweizer Schützen nach dem top-Beginn von Andrighetto leider nicht der Fall war. Die vier erfolglosen Spieler haben sich angestellt wie Anfänger und mit ihren unbedarften Kunsteinlagen sich selber geschlagen und nicht mal mehr den Puck getroffen. Wirklich schade!!
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser (jeani)
      Herr Freuler, Penaltys im Eishockey versenken ist "wie Lotto spielen" es braucht Glück!
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    2. Antwort von Joel Leuch (Joel Leuch)
      Komplett unnötig über die Penaltyschützen so zu urteilen... Das Glück war jetzt einfach nicht auf unserer Seite.
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    3. Antwort von C. Gustavs (C.Gustavs)
      Freuler, auch wenn ichs etwas weniger hart ausdrücken würde, sie haben nicht unrecht. Es war schon auffällig, dass die Schweden ihre Penalties einfach schnörkellos reinschossen, während die Schweizer es oft zu kompliziert versuchten. Gerade Anfänger-like finde ich das aber nicht, und das die Konzentration nicht mehr ganz so hoch ist nach so einem Turnier sei ihnen auch vergeben.
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    4. Antwort von jean-claude albert heusser (jeani)
      Und übrigens Herr "Motzer" Freuler, die Schweden haben auch nur "Einen" versenkt! Noch Fragen?
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    5. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Ja Herr Heusser ein Frage habe ich noch. Weshalb hat Schweden denn gewonnen wenn sie auch nur "Einen" versenkt haben. Grundsätzlich haben sie abe rRecht. Es braucht auch Glück im Penaltyschiessen, zwar deutlich weniger als im Lotto. Habe eine Statistik aus der NHL gefunden wo über eine 10 Jahre Periode eben auch nur rund ein Drittel aller Penalties versenkt wurden. Glaube das dürfte in Europa nicht viel anders sein.
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