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Es winkt die WM-Premiere Bei Attilio Biasca jagt ein Highlight das nächste

Attilio Biasca ist im Schweizer Eishockey der Aufsteiger der Saison. Der verdiente Lohn ist das Ticket für die Heim-WM.

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam bereitet sich seit einem Monat auf die Heim-WM in Zürich vor. Attilio Biasca ist erst seit gut einer Woche mit dabei. Die drei Vorbereitungsspiele an der Euro Hockey Tour in Schweden reichten dem 23-Jährigen aber aus, um Trainer Jan Cadieux von seinen Qualitäten zu überzeugen.

Biasca gehört dem 25-köpfigen WM-Kader an und steht somit – gleich wie auch Théo Rochette – vor seiner Feuertaufe auf der grossen internationalen Bühne.

Grosse Motivation

Noch ist nicht in Stein gemeisselt, dass Biasca am Heim-Turnier seine WM-Premiere feiern wird. Die Nati liebäugelt noch immer mit der Ankunft von Philipp Kurashev. Medizinische Tests werden über eine Freigabe und entsprechend auch über eine WM-Teilnahme des NHL-Stürmers der San Jose Sharks entscheiden. Biasca könnte einer der Kandidaten sein, die bei einer Nachnomination Kurashevs über die Klinge springen müssten.

Mit solchen Gedanken will Biasca keine Zeit verschwenden. Der Flügelstürmer von Fribourg-Gottéron ist hochmotiviert, um seinen Platz im Team zu kämpfen: «Wenn ich meine Chance erhalte, bin ich bereit», so Biasca am Mittwoch, zwei Tage vor dem Schweizer WM-Start gegen die USA.

Attilio Biasca.
Legende: Hofft auf seine WM-Premiere Attilio Biasca. Freshfocus/Nico Ilic

Spezieller Moment mit Josi

Es erfülle ihn mit grossem Stolz, Teil des Teams zu sein, meint Biasca weiter. Erstmals überhaupt kommt er in den Genuss, mit den NHL-Spielern im selben Team zu sein. «Ich war schon etwas nervös, als ich Josi zum ersten Mal gesehen haben», gesteht Biasca.

Beobachtungen aus dem Training am Mittwoch

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  • Rochette Teil des Parade-Sturms mit dem Devils-Duo Hischier und Meier.
  • Andrighetto trainiert regulär mit und bildet eine Sturmreihe mit Suter und Malgin.
  • Goalie Berra fehlt krankheitsbedingt.
  • Josi bildet ein Verteidigungspaar mit Egli, auch Frick und Jung dürfen sich an der Seite des NHL-Stars beweisen.
  • NHL-Verteidiger Jonas Siegenthaler, der die Heim-WM verletzungsbedingt verpasst, unterstützt das Team vor Ort.

Letztmals so nahe kam der WM-Neuling dem langjährigen NHL-Veteranen im Jahr 2016. Damals bestritt Biasca im kanadischen Québec das prestigeträchtige Pee-Wee-Nachwuchsturnier und besuchte am Rande die NHL-Partie zwischen Montreal und Nashville. Biasca liess die Gelegenheit nicht aus, um mit Josi ein Foto zu machen. Zehn Jahre später werden die beiden gemeinsam für das Schweizer WM-Mannschaftsfoto posieren.

Energie-Defizit? Mitnichten

Hinter Biasca liegen aufregende und aufwühlende Tage, Wochen und Monate. Gleich in der ersten Saison nach dem Wechsel von seinem Ausbildungsklub Zug nach Freiburg gewann er mit Gottéron den langersehnten ersten Meistertitel – und spielte dabei mit seiner grossen Energie eine wichtige Rolle.

Auf die Kraftreserven nach einer langen und intensiven Saison angesprochen meint Biasca: «Ich bin noch jung. Ein Tag Pause reicht bei mir jeweils. Alles ist gut, ich bin bereit für die WM.» Es bleibt abzuwarten, ob Coach Cadieux bereits im WM-Auftaktspiel auf Biasca setzt. Erste Impressionen aus dem Training am Mittwoch deuten eher daraufhin, dass sich der Aufsteiger der Saison noch etwas gedulden muss.

Weitere Nati-Stimmen vom Mittwoch

Eishockey-WM 2026

SRF zwei, Sportflash, 12.05.2026, 23:45 Uhr

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