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Nati-Update am Dienstag Berra litt an Lungenentzündung – Cadieux gewährt Team eine Pause

Am Dienstag erschienen für das optionale Training nur wenige Nati-Spieler. Einer davon: der wieder genesene Reto Berra.

Wie schon am ersten spielfreien Tag am Sonntag entschied sich Trainer Jan Cadieux auch am Dienstag, auf das Team-Training zu verzichten und seinen bisher an der WM eingesetzten Spielern eine Pause zu geben.

Für die optionale Einheit erschienen mit Janis Moser, Tim Berni und Dominik Egli dennoch drei Akteure, welche in den ersten drei Gruppenspielen zum Line-up gehört hatten. Die weiteren Trainingsteilnehmer waren die bis anhin überzähligen Lukas Frick und Nicolas Baechler sowie das Goalie-Trio Leonardo Genoni, Sandro Aeschlimann und Reto Berra.

Berra tastet sich langsam heran

Für Letzteren war es erst die zweite Einheit nach seiner krankheitsbedingten Absenz. Wie der 39-Jährige am Dienstag verriet, plagte ihn letzte Woche eine Lungenentzündung: «Als das Team am vergangenen Mittwoch ins WM-Camp einrückte, war ich noch sehr krank, lag im Bett und habe viel Tee getrunken», erzählt Berra im Interview. Die ersten beiden Spiele habe er vor dem Fernseher gesehen. «Ich habe auch das eine oder andere SMS mit den Mitspielern ausgetauscht», so der Routinier weiter.

Reto Berra.
Legende: Kommt langsam, aber sicher wieder zu Kräften Reto Berra. Freshfocus/Sven Thomann

Nun ist Berra «mega happy», wieder bei der Mannschaft zu sein. Trotz Erkrankung habe er die Euphorie im Land und die grossartige Atmosphäre bei den Schweizer Spielen gespürt. Der Gottéron-Meistergoalie hofft natürlich, möglichst bald zu seinem ersten Einsatz an der Heim-WM in Zürich zu kommen. Wann genau er dafür bereit sein wird, weiss Berra zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht. Der Plan sei, von Tag zu Tag zu schauen.

Eile besteht diesbezüglich für die Nati ohnehin keine. Sowohl Genoni (gegen die USA und Deutschland) als auch Aeschlimann (gegen Lettland) hinterliessen in den bisherigen Partien einen sehr guten Eindruck.

Viertelfinal-Ticket liegt bereit

Eine erste Tendenz, wer am Mittwoch um 16:20 Uhr im Gruppenspiel gegen Österreich das Schweizer Tor hüten wird, dürfte es im Warm-up geben, welches am Morgen noch ansteht.

Schlägt die Nati nach Deutschland auch ihren zweiten Nachbarn, wäre die vorzeitige Qualifikation für den Viertelfinal mit vier Siegen aus vier Spielen so gut wie geschafft.

Eishockey-WM 2026

SRF zwei, Sportpanorama, 18.05.2026, 20:00 Uhr

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