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Nati vor WM-Duell mit Briten Stichwort Energiemanagement: Welchen Ansatz wählt Coach Cadieux?

Das Viertelfinal-Ticket hat die Schweiz so gut wie in der Tasche. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf die K.o.-Phase.

Eishockey-Team auf der Bank mit Trainern während eines Spiels.
Legende: Steht am Donnerstagabend bereits wieder im Einsatz Die Schweizer Nati. Keystone/Claudio Thoma

Für die Schweiz lief an der Heim-WM bis anhin alles wie geschmiert. Vier Spiele, ebenso viele Siege und ein eindrückliches Torverhältnis von 22:4. Die Euphorie rund um die Nati ist riesig, jede Partie in Zürich war ein Volksfest.

Gleichwohl sind auch die Schweizer nicht frei von Problemen. Im Gegensatz zu anderen Teams der Gruppe A wie Deutschland oder die USA sind jene der Gastgeber jedoch Luxusprobleme.

Schonen oder durchziehen?

Dank dem Punktemaximum aus den ersten vier Spielen ist der Nati das Viertelfinal-Ticket realistischerweise schon vor dem Duell mit Grossbritannien am Donnerstagabend nicht mehr zu nehmen. Mit dem erwarteten Sieg gegen den Aufsteiger wäre der Einzug in die K.o.-Phase dann auch rechnerisch Tatsache.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie die WM-Partie zwischen der Schweiz und Grossbritannien am Donnerstag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App. Puck-Drop ist um 20:20 Uhr.

Auf Radio SRF 3 gibt es bei allen Schweizer Spielen regelmässige Liveschaltungen.

Es stellt sich deshalb die Frage, wie Coach Jan Cadieux besonders in den nächsten zwei Gruppenspielen die Belastung seiner Schützlinge steuern wird. Schont er den einen oder anderen Schlüsselspieler gegen die Underdogs Grossbritannien und Ungarn (Samstag)? Oder entscheidet er sich gegen grössere Rotationen, um im selben Rhythmus zu bleiben?

Suter angeschlagen, Berra vor Comeback

Das am Matchtag übliche Warm-up lieferte noch keine Antworten auf obige Fragen. Auf dem Eis erschienen einzig Nicolas Baechler, der am Mittwoch beim 9:0-Erfolg gegen Österreich als 13. Stürmer fungiert hatte, Lukas Frick sowie die Goalies Reto Berra und Sandro Aeschlimann. Leonardo Genoni erhält gegen die Briten eine Pause.

Unwahrscheinlich erscheint am Donnerstag auch ein Einsatz von Pius Suter. Der NHL-Stürmer der St. Louis Blues hatte am Montag gegen Deutschland einen harten Check einstecken müssen und verpasste am Mittwoch die Partie gegen Österreich. Seitens Verbands heisst es, Suters Zustand werde von Tag zu Tag neu beurteilt. Aufgrund der optimalen Ausgangslage der Schweiz gibt es aktuell aber keinen Grund, die Rückkehr Suters zu forcieren.

Eishockeyspieler in weissem Trikot auf dem Eisfeld.
Legende: Ist seit dem Deutschland-Spiel angeschlagen Pius Suter. Imago Images/Livio Bäriswyl

Aus dem WM-Kader der Nati kamen bisher einzig Berra und Frick noch nicht zum Einsatz. Gut möglich, dass sich dies am Donnerstag ändert. Der zu Beginn des Heim-Turniers mit einer Lungenentzündung ausser Gefecht gesetzte Berra scheint bereit zu sein für sein Comeback. Frick könnte zum Zug kommen, sollte Cadieux sich entscheiden, einem bisher gesetzten Spieler eine Pause zu gönnen.

Grossbritannien: Zwischen A- und B-WM

Völlig unabhängig davon, für welches Line-up sich der Nati-Coach entscheidet, werden die Schweizer als haushohe Favoriten in das Duell mit Grossbritannien steigen. Die Briten sind ein «Lift-Team». Im Normalfall sind sie zu schwach, um an der A-WM bestehen zu können. Gleichzeitig sind sie zu gut für die B-Division. Zuletzt führte dies dazu, dass sich bei Grossbritannien Ab- und Aufstieg seit 2022 jeweils abwechselten.

Nun deutet einiges auf eine Fortsetzung dieser Serie hin. In den ersten drei Spielen holten die Briten keine Punkte und verloren unter anderem mit 0:5 gegen Ungarn, das auf dem Papier zweitschwächste Team der Gruppe A.

WM-Special

SRF zwei, Sportlive, 20.05.2026, 16:00 Uhr

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