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1:0-Sieg gegen Atletico Saka trifft, die Festung hält: Arsenal steht im CL-Final

  • Arsenal setzt sich im Halbfinal-Rückspiel der Champions League 1:0 gegen Atletico durch und löst nach dem 1:1 im Hinspiel das Finalticket.
  • Den einzigen Treffer in einer von Kampf geprägten Partie erzielt kurz vor der Pause Bukayo Saka.
  • Der Finalgegner der «Gunners» am 30. Mai in Budapest wird am Mittwoch zwischen Bayern und PSG auserkoren.

Atletico warf mit der 0:1-Hypothek auf den Schultern noch einmal alles nach vorne. In der 86. Minute hatte Joker Alexander Sörloth den Ausgleich auf dem Fuss. Doch er schoss sich den Ball ans eigene Standbein. So war wie so oft in dieser «Königsklassen»-Kampagne Arsenals Defensive um Abwehrchef William Saliba nicht zu knacken. Genau genommen zum 9. Mal. Der gesamte Gegentorwert bleibt auch nach dem 14. Spiel bei lächerlichen 6 – aktuell wäre der Spitzname «The Fortress» für die «Gunners» passender.

Für Arsenal bedeutet der Minisieg den zweiten Final-Einzug nach 2006. Der Traum vom Double lebt bei den Londonern weiter. Antoine Griezmann hingegen muss Atletico ohne Henkelpott verlassen. Der Franzose wechselt nach der Saison zu Orlando City. Spekulationen zufolge steht auch ein Ende der Ära Diego Simeone, der auch im Halbfinal die Grenzen der Coaching Zone nach seinem Gusto erweiterte, bei den «Colchoneros» im Raum.

Saka macht den Unterschied

Wie nicht anders zu erwarten, entschied Kampf statt Klasse über das erste Finalticket. In einer ereignisarmen ersten Halbzeit, in der keine Mannschaft bereit war, das letzte Risiko zu gehen, hatte Bukayo Saka kurz vor dem Pausenpfiff Arsenal in Führung gebracht. Von der linken Seite zog Leandro Trossard ab. Atletico-Keeper Jan Oblak musste abprallen lassen, Saka war zur Stelle. Die Führung der Londoner war nicht zwingend, angesichts der klaren Spielkontrolle aber auch nicht gestohlen.

Erst nach dem Seitenwechsel legte Atletico die defensive Haltung ab – und wurde beinahe belohnt: Giuliano Simeone (51.) hatte nach einem langen Ball das leere Tor vor sich, wurde aber von Gabriel noch entscheidend gestört. Griezmann scheiterte in seinem letzten Champions-League-Spiel an Goalie David Raya (56.). Auf der anderen Seite vergab Viktor Gyökeres aus elf Metern die Vorentscheidung, indem er den aufspringenden Ball übers Gehäuse setzte (66.). Es sollte sich nicht rächen – der «Festung» Arsenal sei Dank.

So geht's weiter

Am Mittwoch wird in München der Gegner für den Final am 30. Mai in Budapest ermittelt, wenn Paris Saint-Germain zum FC Bayern reist (ab 20:10 Uhr live bei SRF). Dort ist nach dem spektakulären und wilden 5:4-Sieg der Franzosen im Hinspiel noch alles möglich.

Champions League


SRF zwei, Champions League – Highlights, 5.5.26, 23 Uhr ; 

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