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Legende: Video Die Live-Highlights von Tottenham-Liverpool abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.06.2019.
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2:0-Finalsieg über Tottenham Der «Pharao» und der Joker sichern Liverpool Europas Thron

  • Mit einem 2:0 über Tottenham holt sich Liverpool, bei dem Xherdan Shaqiri auf der Bank sitzt, den 2. Champions-League-Titel der Klubgeschichte (dazu kommen 4 Triumphe im Meistercup).
  • Zum Matchwinner avancieren in Madrid Mohamed Salah, der bereits nach 2 Minuten per Penalty trifft, und Divock Origi, der den Deckel draufmacht.
  • Liverpool überwindet die Finalniederlage vom Vorjahr, Jürgen Klopp seinen Endspiel-Fluch.
Legende: Video Matchbericht Tottenham-Liverpool abspielen. Laufzeit 04:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.06.2019.

86 Minuten standen auf der Matchuhr, als der eingewechselte Divock Origi im Wanda Metropolitano sämtliche Tottenham-Hoffnungen zunichte machte. Ausgerechnet Origi, der sich schon im Halbfinal gegen Barcelona zum Helden gemacht hatte.

Nach einem Eckball behielt der Belgier die Übersicht und schob den Ball präzise zum 2:0 ins lange Eck. Den Treffer sah Xherdan Shaqiri, der nicht zum Einsatz kam, von der Bank aus. Er darf sich nun zum exklusiven Zirkel jener Akteure zählen, die den «Henkelpott» mit verschiedenen Mannschaften errangen.

Tottenham reagiert zu spät

In der Schlussviertelstunde hatten die Nordlondoner mit aller Macht den Ausgleich gesucht. Heung-min Son und Lucas Moura scheiterten aus der Distanz an Liverpool-Keeper Alisson Becker, Christian Eriksen per Freistoss. Dele Alli köpfelte über das Tor.

Die konzentrierte Druckphase täuschte jedoch ein wenig darüber hinweg, dass den «Spurs» zuvor 70 Minuten lang gar nichts gelungen war. Rückkehrer Harry Kane blieb komplett unsichtbar, Son und Eriksen fielen primär durch Fehlpässe und Missverständnisse auf. Vom Credo des Klubs «Audere est facere» («Wagen ist tun») war nichts zu sehen. Gegen die von Virgil van Dijk magistral orchestrierte Liverpool-Defensive war die Aufgabe aber auch eine denkbar schwere.

Salah und der Beinahe-Rekord

Der Beginn hatte auf Spektakel hoffen lassen. Nach gerade einmal 21 Sekunden hatte Tottenhams Moussa Sissoko eine Flanke von Sadio Mané im eigenen Strafraum mit dem Arm geblockt. Den fälligen Penalty verwandelte Mohamed Salah cool. Es war der zweitschnellste Treffer in einem Endspiel der Königsklasse. 2005 hatte Milans Paolo Maldini schon nach 50 Sekunden getroffen – gegen Liverpool.

Legende: Video Das frühe 1:0 nach einem Sissoko-Handspiel abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.06.2019.

In der Folge fokussierte sich Liverpool auf das Verwalten des Vorsprungs. Einzig der omnipräsente Andrew Robertson mit 2 Distanzschüssen (38./53.) und James Milner (68.) kamen dem 2:0 nahe.

Wiedergutmachung auf allen Ebenen

Der Triumph im wichtigsten Klubbewerb des europäischen Fussballs ist für Liverpool späte Genugtuung. Den Final im Vorjahr hatte man nach frühem Verletzungsout für «Pharao» Salah unglücklich verloren. Die Meisterschaft in diesem Jahr mussten die «Reds» trotz fast perfekter Saison ManCity überlassen. Und Liverpool-Coach Jürgen Klopp setzte seinem 6 Partien umfassenden Finalfluch endlich ein Ende.

Sendebezug: SRF 3, laufende Live-Schaltungen, 1.6.2019, 21 Uhr

57 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Bucher  (Farbenfroh)
    Gratulation, FC Liverpool. Das Spiel war sowas von schlecht. Tottenham zeigt null Bereitschaft Tempo zu machen. Null Leidendschaft. 3 Wochen Pause ist kein Argument eine solche Leistung zu rechtfertigen. Da gibt es die Sportwissenschaft, modernste Trainingslehre u. Top medizinische Betreung Inkl. der Möglichkeit von Testspielen etc. Da ist ein solches Verhalten von Profis nur sonderbar.
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  • Kommentar von Silvio Kohler  (lordprong)
    Das ist also die Zukunft von Live-Übertragungen: Ein Moderator ohne Profil mit den Experten Rolf 'dasischeso' Fringer, Stimmungsmacher Urs Meier und HAHA: Zubi. Dazu ein desinteressierter Kilchsperger und ein ebenso sichtlich genervter Petric im Stadion. Und Marcel Reif, der das ohnehin nicht berauschende Spiel noch vollends zu Tode kommentiert. Seht euch mal die ersten 15 Minuten im Replay mit Dani Kern an zum Vergleich. Danke UEFA/FIFA dass ihr den Sport zu Tode kommerzialisiert habt..
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Wenn das,trotz Milliardeninvestitionen in die Spielerkader,
    das höchste der Gefühle in Sachen Fussball war,ist das nur noch
    für asiatische Wettbetrüger interressant.Dieses Gekicke kann ich
    auch sonntagmorgens bei unserem Dorfverein ansehen,mit anschlie-
    ssendem Schwatz und einem Kaffi Fertig.
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