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5 Eindrücke nach der Vorrunde Kein CL-Brexit, ein Alpha-Bulle und die Barça-Blamage

England dominiert, Haller schlägt «Lewa», Barcelona blamiert sich: Die Erkenntnisse nach der Gruppenphase der Champions League.

Gekommen, um zu bleiben
Legende: Gekommen, um zu bleiben Sadio Manés Liverpool führt in den CL-Achtelfinals eine 4 Teams umfassende englische Armada an. Keystone

Kein Brexit in der CL

Im Vorjahr hatte sich wiederholt, was bereits 2018/19 passiert war: ein rein englischer CL-Final. Und auch in dieser Kampagne haben sich die Premier-League-Teams bislang keine Blösse gegeben. ManCity setzte sich vor PSG, Leipzig und Brügge durch. Liverpool holte 6 Siege gegen Porto, Milan und Atletico. ManUnited liess Villarreal, Atalanta und YB hinter sich. Chelsea verspielte im Fernduell mit Juventus den Gruppensieg in der Nachspielzeit, löste aber wie die anderen 3 Teams von der Insel das Achtelfinal-Ticket.

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Osdojew lässt St. Petersburg beben
Aus Sport-Clip vom 08.12.2021.
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Bis bald, Barcelona?

Die erste K.o.-Phase ohne den FC Barcelona seit 2000 ist Tatsache. Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:6 standen die «Blaugrana» nach den ersten beiden Gruppenspielen da. Vor dem letzten Gruppenspiel war klar, dass die Katalanen wohl einen Auswärtssieg gegen Gruppenprimus Bayern München brauchen würden, um weiterzukommen. An dieser Aufgabe scheiterte der 5-fache «Henkelpott»-Triumphator klar. Ob es bald zu einem Wiedersehen kommt, ist durchaus fraglich angesichts hoher Schulden und schwachen Leistungen in der Liga.

Ein neuer Alpha-Bulle im Stall

Leipzig war in der «Hammer-Gruppe» mit PSG und ManCity letztlich chancenlos. Immerhin hielten die «Dosen-Kicker» Brügge in Schach und setzen ihre europäische Reise nach der Winterpause eine Stufe tiefer fort. Das aus dem selben Geldbrunnen schöpfende Pendant aus Österreich rettete die «Bullen»-Ehre: Salzburg steht dank Noah Okafor als erstes österreichisches Team in den CL-Achtelfinals.

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Salzburg dank Okafor unter den letzten 16
Aus Champions League – Goool vom 08.12.2021.
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Haller schlägt Lewandowski

Es gibt ihn noch: den klassischen Knipser. Den üblichen Verdächtigen um Robert Lewandowski (9 Tore), Mohamed Salah (7) und Cristiano Ronaldo (6) stand Sébastien Haller mit 10 Treffern vor der Sonne. Dass dies dem Ajax-Stürmer gleich in seiner 1. Königsklassen-Saison gelang, ist Rekord. Bei den ausgeschiedenen Teams sticht Leipzigs Christopher Nkunku mit 7 Toren heraus.

Augen auf, der Sheriff kommt

Da machte sich ein neuer Sheriff auf, die Stadt zu erobern. Und tatsächlich: Gleich bei der Champions-League-Premiere setzte Tiraspol sensationell Real Madrid ausser Gefecht. Da half es den «Blancos» auch nichts, dass ihr Marktwert das 66-fache von demjenigen Sheriffs beträgt. Die Träume von der ganz grossen Sensation – dem Einzug in die K.o.-Phase – platzten beim moldawischen Vertreter nach 3 Niederlagen in Folge zwar. Doch mit Rang 3 überwintert der Newcomer immerhin europäisch.

SRF zwei, Champions League – Goool, 8.12.21, 23 Uhr;

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