Es war damals die zweite Pleite von Atletico gegen Stadtrivale Real auf der grösstmöglichen Bühne innert zwei Jahren. Erneut ging 2016 ein Endspiel gegen die «Königlichen» verloren, und diesmal waren die «Colchoneros» so nah dran gewesen.
5:3 gewann Real Madrid im Penaltyschiessen, zuvor hatte es nach 90 Minuten 1:1 gestanden. Und genau in dieser regulären Spielzeit verschoss Antoine Griezmann einen Penalty, der den Unterschied hätte machen können.
«Moment kommt immer zur Sprache»
«Das ist nichts, woran ich jeden Tag denke, aber jedes Mal, wenn wir mit Freunden oder Teamkollegen über die Champions League sprechen, kommt dieser Moment zur Sprache, der von 2016, der Elfmeter», erklärt Griezmann in einem Interview mit der Uefa.
Im Vorfeld des Halbfinal-Duells gegen Arsenal hat der französische Stürmer zudem verraten, dass er davon träume, in dieser Saison zum ersten Mal in der «Königsklasse» zu triumphieren.
Ronaldo lässt Griezmann nichts übrig
Endlich mit seinem Lieblingsverein die Champions League zu gewinnen, mit 35 Jahren, bevor er im Sommer in die USA zu Orlando wechselt, «würde es ermöglichen, eine sehr tiefe Wunde zu heilen». Das wäre seiner Meinung nach «der einzige Weg, diese Enttäuschung wirklich zu überwinden».
Grossen Anteil am für Griezmann insgesamt enttäuschenden Jahr 2016 hatte Cristiano Ronaldo:
- Der damalige Real-Stürmer verwandelte den entscheidenden Elfmeter im CL-Final.
- Ronaldo war zudem Teil (ab der 25. Minute verletzt an der Seitenlinie) des siegreichen portugiesischen Teams im EM-Final gegen Griezmanns Frankreich.
- In der Wahl zum besten Fussball des Jahres verwies Sieger Ronaldo den Franzosen auf Platz 3.