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Am 30. Mai in Budapest CL-Final: Pariser Offensivpower trifft auf Londoner Bollwerk

Im Endspiel der Champions League kommt es in Budapest zum ungleichen Duell zwischen PSG und Arsenal.

Fussballspieler jagt den Ball während eines Spiels.
Legende: Hat PSG erneut die Nase vorne? Bradley Barcola enteilt im Halbfinal vor einem Jahr Myles Lewis-Skelly. Imago/Zuma Press Wire

Die einen schiessen 2,75 Tore pro Partie, die anderen lassen bloss 0,43 Gegentreffer pro Spiel zu: Im Champions-League-Final am 30. Mai in Budapest (HUN) trifft das Team mit der besten Offensive auf die Equipe mit der besten Defensive.

44 Tore haben die Titelverteidiger von Paris St-Germain in 16 Partien erzielt. Damit könnte im Endspiel die CL-Bestmarke von 45 Treffern in einer Spielzeit fallen. Diese hält seit der Saison 1999/2000 der FC Barcelona. Die Katalanen bestritten damals insgesamt 16 Spiele, Rivaldo erzielte 10 Tore. Das Endspiel (Real – Valencia) fand indes ohne «Barça» statt.

Arsenal, das direkt in die Achtelfinals eingezogen war und daher 2 Partien weniger als PSG bestritten hat, steht bei 6 Gegentoren in 14 Partien. Das einzige ungeschlagene Team im Wettbewerb (8 Siege in der Ligaphase) hat in den 6 K.o.-Begegnungen noch gerade einmal 2 Treffer zugelassen (jedoch auch nur 6 Tore geschossen).

Live-Hinweis

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Den Champions-League-Final 2026 können Sie live bei SRF verfolgen. Anpfiff ist am Samstag, 30. Mai, um 18:00 Uhr.

Arsenal erstmals seit 20 Jahren wieder im Final

Die Champions-League-Erfahrung spricht in Budapest klar für PSG. Für die Franzosen wird es das 3. Endspiel in der «Königsklasse» in den letzten 6 Jahren sein. Hatte man 2020 gegen Bayern München noch knapp verloren (0:1), gewannen die Pariser im Vorjahr beim berauschenden 5:0 gegen Inter Mailand erstmals den «Henkelpott».

Dieser steht noch nicht im Trophäenschrank von Arsenal. Die einzige Endspiel-Teilnahme der «Gunners» liegt nun schon 20 Jahre zurück. Damals unterlag Arsenal mit Spielern wie Robert Pires, Cesc Fabregas, Fredrik Ljungberg oder Thierry Henry nach einer frühen roten Karte gegen Keeper Jens Lehmann dem FC Barcelona mit 1:2.

PSG zeigte Arsenal in der Vorsaison den Meister

Die Bilanz zwischen den beiden Finalisten ist mit 2-3-2 völlig ausgeglichen. In der letztjährigen Kampagne gab es das Duell PSG – Arsenal schon dreimal. Die Engländer setzten sich dabei in der Ligaphase durch (2:0), zogen aber im Halbfinal zweimal den Kürzeren (0:1 und 1:2). Die übrigen 4 Duelle liegen 10 respektive 32 Jahre zurück.

Und schliesslich kommt es in Budapest auch zum Aufeinandertreffen zweier spanischer Trainer. Luis Enrique steht bei PSG seit Juli 2023 an der Seitenlinie, Mikel Arteta steht bei Arsenal schon seit Dezember 2019 in der Verantwortung.

Luis Enrique hat die Champions League als Trainer schon zweimal gewonnen. 2014/15 mit Barcelona und 2024/25 mit PSG gelang ihm dabei sogar das Triple. Gleiches ist heuer nicht mehr möglich. Zwar dürfte PSG zum 5. Mal in Serie die Ligue 1 gewinnen, aber im Coupe de France schied man bereits im Sechzehntelfinal aus.

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SRF zwei, sportlive, 06.05.2026, 20:10 Uhr ; 

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