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Auch Porto und Schalke weiter Tottenham bleibt im Rennen, Atletico und der BVB sind durch

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Legende: Der Moment, der Tottenham die Hoffnung zurückbrachte Christian Eriksen trifft gegen Inter. Imago
  • Gruppe A: Atletico setzt sich am 5. CL-Spieltag 2:0 gegen Monaco durch und steht wie der BVB (0:0 gegen Brügge) in der K.o.-Phase.
  • Gruppe B: Barcelona sichert sich gegen Eindhoven den Gruppensieg, zwischen Tottenham und Inter bleibt es spannend.
  • Gruppe C: PSG gewinnt den Knüller gegen Liverpool, Napoli schlägt Roter Stern.
  • Gruppe D: Weil Lokomotive Moskau gegen Galatasaray gewinnt, sind Porto und Schalke schon vor dem Direktduell eine Runde weiter.

Gruppe A: Atletico locker durch, auch BVB weiter

Viel Gegenwehr leistete Krisenklub Monaco beim 0:2 gegen Atletico nicht. Bereits nach anderthalb Minuten zappelte der Ball im Netz. Einen Abschluss von Koke lenkte Benoît Badiashile unglücklich ins eigene Tor ab. Diego Benaglio konnte einem auch in der Folge leidtun: Der Schweizer Keeper in Diensten Monacos wurde nach 24 Minuten ein zweites Mal bezwungen. Angel Correa bediente Antoine Griezmann, dieser netzte problemlos, aber sehenswert per Aussenrist ein. Ex-«Colchonero» Radamel Falcao verschoss in der Schlussphase zu allem Überfluss noch einen Penalty.

70:30 Prozent Ballbesitz, 13:5 Torschüsse – Dortmund dominierte die Partie gegen Brügge nach Belieben. Einzig die zündende Idee und die notwendige Kaltschnäuzigkeit fehlten, um einen Treffer zu erzielen. Der BVB (10 Punkte) ist damit wie Atletico (12) in der K.o.-Phase, hat aber im Kampf um den Gruppensieg die schlechteren Karten.

Gruppe B: Die Hoffnung der «Spurs» lebt

Tottenham feierte gegen Inter einen kapitalen 1:0-Heimerfolg, womit beide Teams nun bei 7 Punkten halten. Zum Matchwinner avancierte Christian Eriksen, der eine schöne Kombination zum Siegtreffer verwertete. Im Hinspiel hatte Inter Tottenham mit 2:1 besiegt, was bedeutet: Die «Spurs» müssen im letzten Vorrundenspiel bei Barcelona gleich viele Punkte holen wie Inter zuhause gegen Eindhoven.

Im Duell zwischen Schlusslicht Eindhoven und dem bereits zuvor qualifizierten Barcelona machten die Niederländer gleich reihenweise Geschenke: Gaston Pereiro (16.), Luuk de Jong und Denzel Dumfries (beide 44.) sahen ihre Abschlüsse ans Aluminium klatschen. Auf der anderen Seite machten es Lionel Messi (61.) und Gerard Pique (70.) besser. De Jongs Anschlusstreffer (83.) zum 1:2 Schlussresultat verkam zur Makulatur.

Gruppe D: Lok leistet Schützenhilfe

Porto und Schalke wussten schon vor ihrer Partie, dass der Achtelfinal-Einzug Gewissheit ist. Möglich, dass dieses Wissen die Offensivbemühungen beider Teams zunächst hemmte. Erst nach dem Seitenwechsel führte ein Doppelschlag die Portugiesen auf die Siegerstrasse. Eder Militao (52.) und Jesus Corona (55.) überrumpelten die schläfrige Abwehr der in neongrün spielenden «Königsblauen». Nabil Bentaleb konnte per Penalty noch auf 1:2 verkürzen, ehe Moussa Marega (90.) auf 3:1 stellte. Porto steht damit als Gruppensieger fest.

Zuvor hatte sich Lokomotive Moskau nach zuvor 4 Niederlagen 2:0 gegen Galatasaray durchgesetzt. Grzegorz Krychowiak kurz vor und Wladislaw Ignatiew kurz nach der Pause sorgten für die Entscheidung. Beim harmlosen «Gala» konnte sich der Schweizer Eren Derdiyok mit einigen Abschlüssen in Szene setzen.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 26.11.2018, 22:35 Uhr.

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