Zum Inhalt springen

CL-Quali im Livestream FCZ im Europacup: Mit Mammutprogramm gegen Defizit

Der FCZ startet am Dienstag in Aserbaidschan gegen Karabach Agdam in die Qualifikation für die Champions League.

Mirlind Kryeziu kauert auf dem Rasen
Legende: Es stehen anstrengende Wochen bevor für Mirlind Kryeziu und den FCZ. Freshfocus/Marc Schumacher

Das 0:4 zum Meisterschaftsauftakt am Samstag in Bern mussten die Zürcher rasch verdauen. Keine 24 Stunden später sass das Team bereits im Flieger nach Baku, wo Aserbaidschans Meister Karabach Agdam die erste von drei Stationen Richtung Champions League sein soll.

Das Erreichen einer Gruppenphase im Europacup hat der Klub als übergeordnetes Ziel ausgerufen, auch weil es helfen soll, das strukturelle Defizit in der Höhe von fünf Millionen Franken zu decken. Damit Geld in die Kassen fliesst, muss der FC Zürich mindestens eine Qualifikationsrunde überstehen.

Programm-Hinweis

Box aufklappen Box zuklappen

Verfolgen Sie den Auftritt des FCZ in Baku am Dienstag ab 17:55 Uhr im kommentieren Livestream in der SRF Sport App und auf www.srf.ch/sport.

Bei jedem Ausscheiden rutscht er einen Europacup tiefer. Die Rechnung ist also einfach: Drei überstandene Runden bedeuten Champions League, zwei Europa League und eine Conference League. So sind drei englische Wochen am Stück und insgesamt 13 Spiele bis Ende August angesetzt.

Der Traum von 2010

Kommt der FCZ gegen Karabach weiter, nimmt er sich also schon einigen Druck von den Schultern und darf vor allem weiter von der zweiten Champions-League-Gruppenphase der Klubgeschichte nach 2010 träumen. Die Gegner damals: Real Madrid, Milan und Olympique Marseille.

Video
Archiv: Legendär – FCZ-Tihinen trifft mit der Hacke gegen Milan
Aus Sport-Clip vom 30.09.2019.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 18 Sekunden.

Um nun «den nächsten Schritt» zu machen, wie sich das FCZ-Präsident Ancillo Canepa nach dem überraschenden Meistertitel wünscht, wäre die Champions League Gold wert. Nicht nur müsste kein Gedanke mehr an das Defizit verschwendet werden, auch könnten die heiklen Transferakten Willy Gnonto und Becir Omeragic mit mehr Gelassenheit angegangen werden.

Die beiden Talente, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen, sollen gewinnbringend und doch so spät wie möglich transferiert werden. Mit der Champions League hätte der FCZ diesbezüglich einen weiteren Trumpf in der Hand.

Foda muss bereits Resultate liefern

Deshalb ist es verständlich, dass bei aller Vorfreude auf die kommenden Wochen eine gewisse Anspannung in Zürich herrscht. Auch geht es darum, die letzte Saison mit einigem neuen Personal zu bestätigen und die gestiegenen Erwartungen zu erfüllen.

Gegen YB hatten wir zu viele einfache Ballverluste im Mittelfeld, das darf uns gegen Karabach nicht passieren.

So muss der neue Trainer Franco Foda schon früh in der Saison Resultate liefern. «Mit dieser Erwartungshaltung muss man umgehen können», sagt der Deutsche, «es gibt keinen Druck».

Video
Archiv: FCZ startet mit Niederlage gegen YB in die Meisterschaft
Aus Sport-Clip vom 16.07.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 9 Sekunden.

Gegen Karabach will Foda auf den ersten 60 Minuten der Partie in Bern aufbauen. Vor allem soll die Defensive der Aserbaidschaner bespielt werden, «dort haben sie Probleme». Ausserdem soll in Ballbesitz aktiver gespielt werden: «Gegen YB hatten wir zu viele einfache Ballverluste im Mittelfeld, das darf uns gegen Karabach nicht passieren.»

Warum die CL-Quali im Livestream gezeigt wird

Box aufklappen Box zuklappen

Im Fernsehen ist SRF zwei unser Hauptkanal für Livesport. Auf SRF zwei präsentieren wir dem breiten Publikum einen möglichst abwechslungsreichen Mix aus Premiumsport und sportlicher Vielfalt. SRF info ist gemäss Konzession ein Informationskanal. Im Programm sind in erster Linie Wiederholungen von Informations- und Kultursendungen sowie von Sportmagazinen. Live-Events zeigen wir nur in Ausnahmefällen auf SRF info.

Finden mehrere Sport-Events parallel statt, nutzen wir in der Regel die Kapazitäten unserer Onlineplattformen. Denn: Nur auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App können wir jederzeit mehrere Wettbewerbe gleichzeitig übertragen. Ausserdem verursachen Livestreams einen deutlich geringeren personellen Aufwand als TV-Übertragungen. Wenn wir einen Event im Web statt im Fernsehen zeigen, schonen wir folglich auch unsere Ressourcen.

Angesichts der enormen Breite unseres Sportangebots sind wir also sehr froh über unsere digitalen Plattformen: Zum einen können wir unserem Publikum online die komplette Bandbreite des Sports präsentieren. Zum anderen kann jeder Fan seinen Lieblings-Event auch dann in voller Länge live mitverfolgen, wenn wir mehrere Sportanlässe zur gleichen Zeit übertragen. Unter «Live & Resultate» auf srf.ch/sport sowie unter «Livestreams» in der SRF Sport App informieren wird laufend über die aktuellen Sendezeiten.

Übrigens: Die meisten Livestreams von SRF Sport können auch am Fernseher geschaut werden. Voraussetzung ist, dass Ihr TV-Gerät und Ihr Netzbetreiber HbbTV unterstützen. HbbTV verknüpft digitales Fernsehen mit Zusatzdiensten im Internet. Um die SRF-Livestreams via HbbTV zu nutzen, müssen Sie beim TV-Schauen die rote Taste auf der Fernbedienung drücken. Die Streams erscheinen in der Navigationsleiste auf dem TV-Bildschirm.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 19.07.2022 06:20 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel