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Entscheidung in der 94. Minute ManUnited dank VAR-Penalty dramatisch weiter

Legende: Video Zusammenfassung PSG - Manchester United abspielen. Laufzeit 03:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.03.2019.

Unglaublich, die Geschichten, die der Fussball immer wieder schreibt. Manchester United kommt in Halbzeit 2 kaum in die Nähe des gegnerischen Gehäuses, wirkt platt. Doch ein vermeintlich harmloser Schuss von Aussenverteidiger Diogo Dalot stellt alles auf den Kopf.

Die Frage der Fragen: Penalty oder nicht?

Dabei schien zunächst alles normal. Dalots Abschluss wurde auf dem Weg zum Tor noch abgelenkt, also Eckball. Doch dann schaltet sich der VAR ein. In der Wiederholung wird sichtbar, dass Dalots Schuss an den Arm von PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe prallte. Nachdem sich Damir Skomina die Szene selber anschaute, entschied der slowenische Unparteiische auf Penalty – in der 94. Minute!

Marcus Rashford übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 3:1. Es war das eine Tor, das Manchester United zum Einzug in den Viertelfinal fehlte.

Legende: Video Die entscheidende Penalty-Szene bei PSG - ManUnited abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus sportlive vom 06.03.2019.

Obschon PSG nach dem 1:3 nochmals alles nach vorne warf, reichte es den Franzosen nicht mehr zum 2. Treffer.

Zu viele Geschenke

Dass die Millionen-Truppe von Scheich Nasser Al-Khelaifi zum 3. Mal in Serie im Achtelfinal scheitert, hat sie sich zu einem grossen Teil selbst zuzuschreiben. Zwei kapitale Fehler brachten PSG überhaupt erst in Bedrängnis:

  • 2. Minute: Kaum angepfiffen, leistet sich Thilo Kehrer einen groben Schnitzer. Sein Rückpass wird zur Vorlage für Romelu Lukaku, der Gianluigi Buffon zum 1:0 bezwingt.
Legende: Video Kehrer patzt, Lukaku profitiert abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus sportlive vom 06.03.2019.
  • 30. Minute: Rashford versucht sich aus grosser Distanz. Buffon kann den tückischen Aufsetzer nicht kontrollieren. Der Ball landet vor den Füssen Lukakus, der abermals keine Gnade kennt und ManUnited wieder in Führung bringt.

Legende: Video Rashford schiesst, Buffon patzt, Lukaku erbt abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus sportlive vom 06.03.2019.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Juan Bernat (12.) schaffte es PSG trotz phasenweise über 70 Prozent Ballbesitz nicht, die vorzeitige Entscheidung herbeizuführen. Dies rächte sich auf brutale Art und Weise in der Nachspieltzeit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.03.2019, 20:10 Uhr

44 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Es war der schwärzeste Tag des sonst grossen Buffon -er alleine hat das Unglück zu tragen. Gleichzeitig war es das kurioseste Spiel seit Jahren und zeigt einmal mehr , dass selbst ein Zwerg fürchterliche Schatten werfen kann. Der Elfmeter war gerecht und der ihn schoss, ein knallharter brillanter Verwandler . Das Unvermögen der Franzosen ein weiteres Tor zu schiessen, ist auch der vermeintlichen Siegesgewissheit geschuldet. Daraus zu lernen ist -nie den Zwerg unterschätzen .
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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Zugegeben, etwas Schadenfreude ist da, dass das Milliardärsprojekt PSG wieder gestrauchelt ist - und auf richtig peinliche Art und Weise. Wer 2 derartige Abwehrschnitzer produziert und selbst fahrlässig mit den Chancen umgeht, muss sich nicht wundern, wenn er am Ende bestraft wird. Der Penaltypfiff war hart, aber wenn man den für die WM-Teilnahme unserer Nati entscheidenden Penalty in Nordirland als Massstab nimmt, war es ein glasklarer Strafstoss. Der Pfiff in Belfast war viel umstrittener.
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  • Kommentar von M. Müller (Manuel Müller)
    Verwundert mich wirklich das soviele es als Penalty sehen, auch die Experten im Studio. Ich müsste schreiben das die meisten wohl nicht Fussball spielen, aber mindestens bei einem im Studio weiss ich, dass er etwas mit Fussball zu tun hat. Fussball ist eine Sportart bei dem man sich bewegt, stellt euch vor. Nieman dlauft herum wie ein Pinguin, selbst nicht bei 3 km/h. Aber trotzdem ist es für viele ein Penalty. Ich kann es nicht verstehen.
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    1. Antwort von Ferdi Weibel (weibel)
      Ich gebe ihnen recht. Das war ein sehr harter Entscheid. Zumal das Spiel so entschieden wurde. Wo soll bloss ein Spieler die Arme verstecken, wenn er hochspringt? Ich meine, man sieht ziemlich klar, dass es keine Absicht war. Nun ist das Spiel entschieden, und PSG muss sich trotz allen Pechs eben selber an der Nase nehmen, dieses Spiel nicht klug genug, wie es nunmal in einem hochkarätigen internationalen Wettbewerb erforderlich ist, gespielt zu haben. Sowas wird eben am Schluss bestraft.
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    2. Antwort von M. Müller (Manuel Müller)
      Richtig, ein sehr harter Entscheid kurz vor dem Ende. Ich bin einfach verwundert das viele hier drin so blind sind. Auf dem Sofa faulenzen ist halt nicht Sport. Jeder der in die Luft hoch springen möchte MUSS seine arme dazu einsetzen. Seine Arme waren nur etwa 15 cm vom Körper entfernt. Er hat die Arme weder wagrecht gestreckt noch hat er eine unnatürliche bewegung zum Ball gemacht. Es ist ein versagen vom Schiri ganz einfach. Und ich bin weder PSG Fan noch ManU.
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