Zum Inhalt springen

Header

Video
Wie feiern Sie diesen Sieg, Jürgen Klopp?
Aus Sport-Clip vom 13.03.2019.
abspielen
Inhalt

Euphorischer Liverpool-Trainer Klopp: «Nun klopfen wir uns gegenseitig die Schultern wund»

Dass Liverpool den Bayern im Rückspiel der CL-Achtelfinals den Zahn ziehen konnte, macht den deutschen Coach auf Seiten der Engländer unglaublich stolz. Die Stimmen zum Spiel.

Das Feld der CL-Viertelfinalisten ist wie folgt zusammengestellt:

  • 4 Vertreter aus der Premier League: Tottenham, Manchester United, Liverpool und Manchester City
  • Je 1 Klub aus Spanien, Portugal, Italien und den Niederlanden: Barcelona, Porto, Juventus Turin und Ajax Amsterdam

Deutschland ist in der Runde der letzten Acht nicht mehr präsent. Dieses Ungleichgewicht beschäftigt natürlich auch Niko Kovac, der mit Bayern an Liverpool gescheitert ist (1:3 im Gesamtskore). «England hat eine unglaublich starke Liga. Es gibt dort eine Anhäufung von Top-Spielern.»

Viertelfinal-Auslosung im Stream

Wer spielt in den Champions-League-Viertelfinals gegeneinander? Die Antwort darauf gibt es am Freitag ab 12:00 Uhr bei uns im SRF-Livestream oder in der Sport App.

In den Augen des 47-jährigen Trainers «konnten wir heute nicht die Durchschlagskraft entwickeln, die wir uns vorgestellt hatten».

Das 2:1 raubte den Glauben

Trotz grosser Enttäuschung findet Kovac auch lobende Worte für den Gegner. Die «Reds» hätten sehr hoch attackiert, seien sehr kompakt gewesen. Seine Spieler fanden kein Rezept dagegen.

Mats Hummels sah bis zum 1:2 einen sehr schweratmigen, aber engen Match. «Doch der Standard zur erneuten Führung nahm uns den Glauben. Fortan war Liverpool klar besser.»

Ein «brutal gutes Ausrufezeichen»

Anders die Gemütslage bei Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Er kokettiert damit: «Es gibt nicht viele Mannschaften, die auf ihrer Visitenkarte stehen haben, dass sie die Bayern rauswerfen konnten.» Dass sein Team ein solches Ausrufezeichen setzen konnte, findet er «brutal gut».

Es geht Schlag auf Schlag, darum müssen wir zeitnah schlafen gehen.
Autor: Jürgen Klopp

«In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel viel besser kontrolliert, da haben wir den Bayern den Zahn gezogen», kommentierte der 51-jährige Deutsche.

Und wie feiern Klopp und Liverpool nun diesen Coup? «Es geht Schlag auf Schlag, darum müssen wir zeitnah schlafen gehen», lautet die Antwort. Dann aber liess der charismatische «Kloppo» doch noch durchblicken: «Wir können uns beim Abendessen die Highlights ansehen und uns dann gegenseitig die Schultern wund klopfen.»

Video
Bayern kann Liverpool nichts entgegensetzen
Aus Sport-Clip vom 13.03.2019.
abspielen

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.03.2019 18:30 Uhr

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Da haben die Bayern bemerkt, dass Liverpool nicht Wolfsburg oder Mönchengladbach ist.
    MfG
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Frank Henchler  (Fränki)
    Es ist ganz einfach. Entweder man verkauft Vereine und Stadione an irgendwelche Oligarchen oder Scheichs und kann Jahr für Jahr den Spielermarkt nach den eigenene Wünschen abgrasen, oder man geht den Weg, den die Bundesliga zur Zeit geht weiter und versucht den Einfluss, ausländischer Kapitalgeber dank der 50+1 Regel einzudämmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Enrico Dandolo  (Doge)
    Es stimmt zwar, dass die hochbezahlte Premier League überaus viele starke Spieler anzieht. Diesmal hat das gegriffen. Allerdings vergisst man leicht, dass in der Gruppenphase sowohl Tottenham als auch Liverpool jeweils punktgleich mit Glück an Inter und Napoli vorbegekommen sind. Und Manchester in einer einfachen Gruppe klarer zweiter wurde. Es hätte also leicht anders aussehen können für die Englischen Vereine.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      "Doge" die Vorrunde ist "Schnee von gestern"! Was jetzt zählt ist die KO Phase und da sind alle deutschen weg vom Fenster und es zeigt wie "schwach der deutsche Fussball zur Zeit dasteht" und das bei einem 80Mio Volk!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Suat Ulusoy  (SuatU)
      Das stimmt absolut - Tottenham und Liverpool wären in der Gruppenphase beinahe hängen geblieben. Oft liegen Erfolg und Misserfolg sehr nahe beisammen - insbesondere im Fussball! Klar sind die Topteams der Premier League sehr stark besetzt, doch in England werden auch horrende Summen ausgegeben für "Durchschnitts-Spieler". Und: Tottenham hat überhaupt keine Transfers auf diese Saison getätigt, Liverpool hat sich nur punktuell verstärkt (mit Ausnahme von Alison Becker).
      Ablehnen den Kommentar ablehnen