Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Fakten zum Final der CL Neuheiten, Raritäten und viel Geld

Paris St-Germain und Arsenal spielen am Samstag um den Titel in der Champions League. Einiges Wissenswertes rund um den Final in Budapest.

UEFA Champions League Pokal mit rotem Hintergrund.
Legende: Darum wird gespielt Der begehrte «Henkelpott». Keystone/Tom Weller

Anspielzeit: Sowohl der Austragungsort als auch die Anspielzeit sind Neuheiten in der Champions League. Der Final wird erstmals in Budapest bestritten und das schon ab 18:00 Uhr. Die von 21:00 Uhr auf den frühen Abend verlegte Anspielzeit soll die Logistik für den Grossevent erleichtern, sowohl für die austragende Stadt als auch für die Fans in der Puskas Arena.

Rahmenprogramm: Das 61'000 Zuschauende fassende Stadion in Ungarns Hauptstadt ist ausverkauft. Die Anhänger der beiden Finalisten erhielten je ein Kontingent von rund 17'000 Tickets. Unmittelbar vor dem Final ist die Band «The Killers» das Highlight der Eröffnungsshow.

Live-Hinweis

Box aufklappen Box zuklappen

Den Final der Champions League zwischen PSG und Arsenal zeigen wir am Samstag ab 17:10 Uhr (Anpfiff: 18:00 Uhr) live auf SRF zwei und in der Sport App.

Die Finalisten: Zum ersten Mal treffen Paris St-Germain und Arsenal im Champions-League-Final aufeinander. Beide gehören nicht zu den grossen europäischen Titelsammlern. Die Franzosen gewannen im letzten Jahr zum ersten Mal die Champions League und könnten als erst zweite Mannschaft seit über 35 Jahren ihren Titel erfolgreich verteidigen. Arsenal stand 2006 zum bislang einzigen Mal im Final und verlor gegen Barcelona. Mit einem Sieg würden die «Gunners» als siebter englischer Klub die Champions League gewinnen.

Direktduelle: Erst zum dritten Mal stehen sich die beiden Finalisten in einer K.o.-Runde gegenüber. Im letzten Jahr entschied PSG den Halbfinal gegen Arsenal mit zwei knappen Siegen (1:0 in London und 2:1 in Paris) für sich.

Trainer: Erst zum vierten Mal in der gut siebzigjährigen Geschichte des Wettbewerbs stehen sich zwei Coaches aus dem gleichen Land gegenüber. 2003 waren es die Italiener Carlo Ancelotti (Milan) und Marcello Lippi (Juventus), 2013 die Deutschen Jupp Heynckes (Bayern) und Jürgen Klopp (Dortmund) sowie 2020 wiederum zwei Deutsche mit Hansi Flick (Bayern) und Thomas Tuchel (PSG).

Schiedsrichter: Der Final wird vom Deutschen Daniel Siebert geleitet. Der 42-Jährige pfiff bereits zwei Spiele von Arsenal in der K.o.-Runde. Im Halbfinal-Rückspiel zwischen den Engländern und Atletico Madrid geriet er in Spanien in die Kritik wegen eines nicht gepfiffenen möglichen Penaltys. Auch in der Heimat ist er nicht unumstritten. Für die anstehende WM bekam Siebert kein Aufgebot.

Finanzen: Im Final werden neben dem begehrten Pokal, dessen Design seit 1967 unverändert ist, auch 43,5 Millionen Euro verteilt. Für den Sieger gibt es 25 Mio., während der Verlierer 18,5 Mio. erhält. Für die komplette Champions-League-Saison im letzten Jahr erhielt Paris St-Germain als Sieger insgesamt 144 Mio. Euro.

Champions League

SRF zwei, Sportflash, 28.05.26, 23:35 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel