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Klare Heimpleite gegen PAOK Basels Traum von der «Königsklasse» geplatzt

Legende: Video Zusammenfassung Basel - PAOK Saloniki abspielen. Laufzeit 2:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.08.2018.
  • Nach dem 1:2 im Hinspiel verliert der FCB in der 2. Runde der CL-Quali das Heimspiel gegen PAOK Saloniki 0:3.
  • Varela, Prijovic und El Kaddouri treffen für die Gäste aus Griechenland.
  • Den Baslern bleibt noch die Chance, sich für die Europa League zu qualifizieren.

Die Krise beim FC Basel spitzt sich zu. Auch nach dem 4. Pflichtspiel der neuen Saison wartet der FCB weiter auf den 1. Sieg. Das klare Scheitern gegen PAOK Saloniki und damit das Ende der Champions-League-Träume ist ein besonders harter Schlag.

Als (sehr) kleines Trostpflaster bleibt den Baslern die Möglichkeit, sich noch für die Europa League zu qualifizieren. Dort treffen sie in der 3. Quali-Runde auf Viitorul Constanta oder Vitesse Arnheim. Die Playoffs wären die zweite Hürde auf dem Weg in die Gruppenphase.

Schwacher Auftritt und individuelle Fehler

Im Heimspiel gegen Saloniki erwischte Basel einen ganz schwarzen Abend. Das Team von Interimstrainer Alex Frei zeigte sich zwar sehr bemüht, spielerisch mangelte es aber an allen Ecken und Enden. Hinzu kamen individuelle Fehler, die alle Hoffnungen zunichte machten:

  • 7. Minute: Luca Zuffi lässt Fernando Varela nach einem Eckball gewähren. Der Verteidiger trifft zur frühen Führung.
  • 52. Minute: Nach einem Abschlag von PAOK-Goalie Alexandros Paschalakis verschätzt sich Marek Suchy, Aleksandar Prijovic überlupft in der Folge FCB-Keeper Jonas Omlin gekonnt zum 2:0.
Legende: Video Fehler Suchy – Tor Prijovic abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.08.2018.

Ajeti und Zuffi mit den besten Chancen

Basel zeigte aber nicht nur in defensiver Hinsicht Schwächen, auch in der Offensive taten sich die Gastgeber sehr schwer. Dennoch erspielte sich auch der FCB Chancen. Entweder liess er wie Albian Ajeti die nötige Effizienz vermissen (46.) oder er scheiterte an Paschalakis. So parierte der Goalie gegen Ajeti (14.), Zuffi (37.) und Ricky van Wolfswinkel (83.) stark.

Nach dem 2. Gegentreffer schienen die Basler zwischenzeitlich komplett auseinanderzufallen. Die bescheidenen Griechen nutzten die Schwächen des Gegners derweil resolut aus. Omar El Kaddouri beseitigte schon in der 60. Minute die letzten Zweifel, wer weiter von den Champions-League-Millionen träumen darf.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 24.07.2018, 22:20 Uhr.

58 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Der FCB war und ist wie eine Pyramide die irgendwann zusammenbrechen MUSSTE. Top-Spieler entweder verfrüht oder als sie zu wertvoll waren verkauft. Ich muss es nochmal sagen: Sommer, Akanji, Lang, Xhaka, (Delgado), Salah,Shaqiri, Embolo... es ist krass dass das fast schon für eine Startformation reichen würde! Der FCB braucht jetzt VOR ALLEM etwas: Und das sind Spieler, die Weltklasse spielen können und auch bleiben! Der FCB ist sonst wirklich bald in der Challenge League, ohne Witz!
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    1. Antwort von Lolbian Leler (Hater12345678888888888)
      Ich habe das Gefühl, dass Sie noch nicht verstanden haben, dass die Superleague eine Ausbidungsliga ist! Es geht jedem Verein gleich wie dem FCB. Es werden NIE weltklasse Spieler in die Schweiz kommen und auch langfristig bleiben.
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  • Kommentar von Fabio W. (VS)
    Hat ja viel gebracht Wicky zu entlassen... *klatsch klatsch klatsch*
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    1. Antwort von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
      normalerweise ist ja eine Trainerentlassung auch eher eine (kurzfristige) Demotivation fürs Team
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Unter Sportlern gibts normalerweise ein Credo: Keine Schadenfreude, Anerkennung der Leistung eines besiegten Gegners, Respekt. Nur um mal Einiges zu nennen. Im Fussball wird das ad absurdum geführt wie in keiner Sportart sonst. Allerdings sind daran auch die Protagonisten überwiegend selbst schuld. Geld, Auto, Hütte. Hirn zählt nicht, ist auch bei den Fans nicht vordringlich.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Hat sich der Gegner etwa nicht Respektvoll verhalten? Denke schon, die sind ja Stolz den ehemals grossen FCB geschlagen zu haben. Und ja, Geld kann den Charakter verderben. Da ist natürlich bei vielen anderen Sportlern die Gefahr sehr klein. Können aber die Fussballer nichts dafür wenn ihr Sport am meisten Fans und somit auch Geld anzieht. Der Rest ist Neid, wie bei gewissen Vielkommentierern deutlich spürbar ist. Sehr Respektvoll auch von ihnen allen Fussballern und den Fans Hirn abzusprechen.
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    2. Antwort von Jürg Brauchli (Rondra)
      @Huber: Verstanden haben Sie es nicht wirklich!
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