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Die zwei Tore von Sergio Ramos
Aus Sport-Clip vom 30.04.2014.
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Champions League Ramos' persönliche Revanche gegen Bayern

Der Traum des FC Bayern München vom erneuten Triumph in der Champions League ist am Dienstag mit der höchsten Heimniederlage in der Europacup-Geschichte jäh geplatzt. Mit zwei frühen Kopfballtreffern nahm ausgerechnet Real-Verteidiger Sergio Ramos den Bayern den Wind aus den Segeln.

«Es ging alles sehr schnell, aber wir wussten, dass wir Bayern in Standardsituationen erwischen können», so Doppeltorschütze Ramos, der die fantastische Leistung seiner Mannschaft würdigte. «Dass ich mit meinen zwei Treffern zum Final-Einzug beitragen konnte, macht mich sehr glücklich. Es war eine magische Nacht für Real Madrid.»

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2012: Sergio Ramos verschossener Elfemter gegen Bayern
Aus Sport-Clip vom 30.04.2014.
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Mit seinem Doppelschlag innerhalb von 5 Minuten gelang Ramos am Dienstag nicht nur die frühe Vorentscheidung aus Sicht von Real Madrid, der 28-jährige Verteidiger revanchierte sich damit auch für das bittere Halbfinal-Out im Penaltyschiessen vor zwei Jahren.

Mit seinem meterweit übers Tor geschossenen Elfmeter stürzte der in Sevilla geborene Aussenverteidiger Real 2012 ins Verderben und musste anschliessend viel Hohn und Spott über sich ergehen lassen.

Ronaldo: «Nicht von Rekord besessen»

Auch Cristiano Ronaldo erlebte in München eine magische Nacht. Mit seinen Champions-League-Treffern 15 und 16 in dieser Saison avancierte der Portugiese zum alleinigen Rekordhalter und löste damit Lionel Messi und Jose Altafini ab, die je 14 Mal in einer Saison getroffen hatten.

«Natürlich bin ich glücklich über den Rekord, aber ich war nicht davon besessen», zeigte sich Ronaldo bescheiden. Viel wichtiger sei es, im Final zu stehen. «Dort werden wir zeigen, dass wir das beste Team Europas sind.»

Masslose Enttäuschung bei Bayern

Der Deutsche Rekordmeister, der Real vor der Partie noch die «Hölle von München» versprochen hatte, fand trotz beträchtlichem Aufwand zu keiner Zeit ein Mittel, die spanische Abwehr zu knacken. «Real hat uns unsere Grenzen aufgezeigt», musste Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der sich vor dem Rückspiel gewohnt siegessicher gezeigt hatte, kleinlaut anerkennen.

Auch Philipp Lahm sprach von einer grossen Enttäuschung: «Wir hatten uns viel vorgenommen, aber haben bei zwei Standardsituationen nicht aufgepasst. Wir haben unser Spiel viel zu offen gestaltet», so der Bayern-Captain zur höchsten Heimniederlage in der Geschichte des Europacups.

Dennoch dürfe man jetzt nicht alles schlecht reden, was man in den letzten zwei Jahren geleistet habe, fügte Lahm an. Schliesslich hat der Meister am 17. Mai im Pokalfinal gegen Dortmund noch die Chance auf das Double.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Renato Be , Brig
    Wahre Sieger respektieren den Gegner und wissen mit Niederalgen umzugehen. Das die Bayern nicht dazugehören haben sie gegen die "Königlichen" gezeigt.
    1. Antwort von Max Epaminondas , München Stadt der Sieger
      @Be: Der FC Bayern ist und bleibt der beliebteste und beste Fussballclub der Welt. Erfolg verbindet, MIA SAN ALLES. PS: Königliche Schulden, da haben Sie recht.
  • Kommentar von Franz Fischbach , Kloten
    Cristiano Ronaldo mag ein Stinkstiefel sein, ein genialer Fussballer ist er doch.
  • Kommentar von Hala Madrid , Winterthur
    Bayern ist also in der Hölle geblieben, Real hingegen strebt dem siebten Himmel entgegen! Es war schon erstaunlich, wie leise sich die sonst so redseligen Herren Rummenigge und Sammer nach dem Spiel äusserten, das tat so richtig gut! ;) An Sammer fand ich schon überraschend, dass er die Mannschaft nicht kritisieren wollte, wo er doch früher bei einem knappen Sieg oder einem Unentschieden der grösste Kritiker der Bayern war... verkehrte Welt!
    1. Antwort von Max Epaminondas , München
      Der FC Bayern München ist und bleibt der beste Fussballclub der Welt, mit Ihrem Neid haben wir einmal mehr die Bestätigung für unsere Weltklasse. MIA SAN MACHT