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Salahs besondere Ankündigung Liverpool – Real im CL-Final: Dominanz trifft auf Resilienz

Mit den «Reds» und den Madrilenen stehen sich im Endspiel der «Königsklasse» zwei Teams gegenüber, die bisher für Furore gesorgt haben.

Imago/Shutterstock
Legende: Besiegelte seine Verletzung 2018 Liverpools Untergang? Mohamed Salah im CL-Final 2018 gegen Real Madrid. Salah auf dem Boden

Sie dürften ihren Flug nach Paris bereits gebucht haben: die Fans von Manchester City. Die Maschinen aus dem Grossraum Manchester in Richtung französische Hauptstadt werden Ende Mai trotzdem voll sein – allerdings mit Liverpool-Fans. Weil am 28. Mai kein weiteres rein englisches CL-Endspiel steigt, wird die andere Hälfte der Anhängerschaft aus Madrid kommen.

Sie erwartet Ende Mai ein Final mit zwei der formstärksten Teams aus den beiden besten Ligen der Welt. Doch auch wenn sich die beiden Klubs vom Spielsystem her ähneln, führte sie doch ein ganz anderer Weg bis ins entscheidende Duell nach Frankreich.

Liverpools fast perfekte Kampagne

Die «Reds» stehen zum 3. Mal in den letzten fünf Jahren im CL-Endspiel. Dass mit ihnen auch in der laufenden Austragung zu rechnen ist, unterstrichen die Engländer früh. Mit dem Punktemaximum marschierten sie durch die Gruppenphase und liessen Reals Stadtrivale Atletico ebenso hinter sich wie Porto und die AC Milan. Auch Inter, der zweite Mailänder Vertreter, konnte Jürgen Klopps Elf trotz Sieg im Rückspiel nicht aufhalten, ebenso wenig Benfica im Viertelfinal.

Einzig im Halbfinal-Rückspiel gegen das Überraschungsteam aus Villarreal geriet die Mission Quadrupel (4 Titel in einer Saison) kurzzeitig ins Straucheln, als der Underdog zur Pause plötzlich das 0:2 aus dem Hinspiel wettgemacht hatte. Doch Liverpool liess nach dem Seitenwechsel die Muskeln spielen – und hofft auf den 2. Erfolg unter Klopp nach 2019.

  • Schlüsselspieler: Mohamed Salah

Der Ägypter hat mit Real noch eine Rechnung offen, wie er kurz nach Mitternacht twitterte. Vor vier Jahren traf er im Final von Kiew bereits auf Real Madrid. Salah musste beim Stand von 1:1 nach einem Zweikampf mit Sergio Ramos das Feld bereits in der 1. Halbzeit verletzt verlassen, Real gewann daraufhin mit 3:1 – der Ausnahmestürmer sinnt nun auf Revanche.

Madrids surreale Aufholjagden

Wenn ein Klub in dieser Saison die Kritiker abstrafte, welche die Champions League als einen längst zur Einfalt verkommenen Wettbewerb ohne Überraschungen bezeichnet hatten, dann Real Madrid. Die CL-Kampagne Reals hätte nicht spektakulärer verlaufen können: Zuletzt feierten die «Königlichen» gegen Premier-League-Leader ManCity eine Auferstehung.

Video
Archiv: Reals letzter Streich gegen die «Citizens»
Aus Sport-Clip vom 05.05.2022.
abspielen. Laufzeit 9 Minuten 10 Sekunden.
  • Schlüsselspieler: Karim Benzema

Beim 3:1-Sieg gegen PSG im Achtelfinal-Rückspiel liess Benzema bereits erahnen, dass er den Zenit seiner Spätform erreichte hatte. Im Alleingang schoss er die Franzosen ab und bleibt im Zusammenspiel mit anderen Routiniers wie Luka Modric oder Toni Kroos Reals grosser Trumpf im Kampf um den 14. Titel in der «Königsklasse».

Am 28. Mai wird sich weisen, wer seine Saison krönt. Die Affiche lässt aufgrund der vergangenen Monate die Herzen der Fussballfans aber bereits jetzt höherschlagen.

SRF zwei, Champions League – Highlights, 04.05.2022, 23:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von René Obi  (René Obi)
    2018 hat Sergio Ramos mit dem Brechen von Salahs Arm und vor allem dem Ellbogenschlag gegen Karius' Kopf den Final entschieden. Von letzterem gibt es keine klaren Videoaufnahmen, wieso eigentlich? Man sieht aber auf der einen, von weitem, wie er ausholt und danach liegt Karius getroffen am Boden. Kurz darauf hat der seinen berühmten Aussetzer.
    1. Antwort von Andre Da Silva  (DaSilva)
      Schon etwas einfach und billig den Ausgang dieses Finals auf diese Aktionen zu reduzieren. Da wird sehr viel hineininterpretiert in Aktionen die nicht einmal klar ersichtlich sind. Nirgends ist ein Ellbogenschlag zu sehen, einzig ein Zusammenprall von Ramos und Karius. Zumal es so aussieht als würde Ramos von Van Dijk in den Rücken gestossen. Liverpool hatte dann auch schlicht zu wenig zwingende Aktionen um damals den Final zu ihren Gunsten zu drehen.