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Top-Klubs in der Krise Reals Durststrecke und Bayerns «gewonnener Punkt»

Die Madrilenen treffen nicht mehr, die Münchner gewinnen nicht mehr: Die beiden Giganten Real und Bayern wanken.

Ein entrüsteter Toni Kroos.
Legende: Es läuft nicht Ein entrüsteter Toni Kroos. Der Deutsche leistete sich einen groben Bock, der zum 0:1 führte. Imago

Die Champions League ist eigentlich der Lieblingswettbewerb der «Königlichen». Zuletzt holte Real 3 Titel in Folge. Doch der Trend der letzten Spiele setzte sich auch in Moskau fort: Das Lopetegui-Team hat Ladehemmungen.

0:1 verlor Real gegen den Armeeklub ZSKA und blieb damit im 3. Spiel in Serie ohne Treffer. Eine solche Torflaute gab es zuletzt in der Saison 2006/07, zu den Zeiten von David Beckham und Coach Fabio Capello. Damals beendete Ruud van Nistelrooy die Negativserie.

Knapp daneben ist auch vorbei

An Chancen mangelte es den Spaniern nicht, mit 26 Torschüssen vergaben sie so viele wie letztmals in Spielen der Saison 2003/04. Doch die Auswertung war äusserst mangelhaft, auch wenn bei drei Aluminium-Treffern auch etwas Pech im Spiel war.

Dass Real in der Königsklasse erstmals seit April 2016, nach 30 (!) Spielen, ohne Tor blieb, war natürlich auch dem Fehlen von Cristiano Ronaldo zuzuschreiben. Oder wie es Goalie Keylor Navas ausdrückte:

Du kannst die Sonne nicht mit einem Finger verdecken.
Autor: Keylor Navasüber Ronaldos Fehlen

Bayern gegen Ajax gar glücklich

Nach dem dürftigen 1:1 zu Hause gegen Ajax ist das grosse Bayern München seit 3 Spielen ohne Vollerfolg: Zynisch schrieb die Bild-Zeitung am Mittwochmorgen vom «Sieglos-Triple».

Gegen Amsterdam schwamm das deutsche Starensemble teilweise besorgniserregend, und musste sich mehrmals bei seinem hervorragend agierenden Torhüter Manuel Neuer bedanken. Nicht überraschend sprach Bayern-Trainer Niko Kovac von einem «letzten Endes gewonnenen Punkt».

Überrascht und hilflos

In den letzten vier CL-Spielzeiten hatten die Münchner alle zwölf Gruppenspiele in der Allianz Arena gewonnen, jetzt ging gleich das erste ordentlich daneben.

Der krasse Formabfall seiner Mannschaft stellt Kovac vor ein Rätsel. «Nicht nur ich bin überrascht, sondern viele. Das konnte man so nicht erwarten.» Der 46-Jährige scheint von den Ereignissen derart übermannt, dass er sich zwei Tage Bedenkzeit erbat. «Ich muss das erst einmal verarbeiten.»

Sendebezug: SRF zwei, Champions League Goool, 03.10.18, 00:00

2 Kommentare

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