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Lustenberger: «Wir hätten mit einer Führung in die Pause gehen müssen»
Aus Sport-Clip vom 16.09.2020.
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YB-Niederlage in Dänemark Ernüchterung nach dem Spiel der einzigen Chance

Die Young Boys müssen – im besten Fall – mit der Europa League vorliebnehmen. Wirklich überraschend ist das nicht.

Zum 7. Mal hat die Qualifikation zur Champions League für die Young Boys Endstation bedeutet. Damit bleibt es dabei: Die Teilnahme an der Gruppenphase der «Königsklasse» vor zwei Jahren bleibt der vorerst einzige europäische Exploit der Berner.

Gemessen an der europäischen Bilanz ist das Out von YB nicht überraschend. Und trotzdem hätte zur Pause wohl ein Grossteil auf ein Weiterkommen der Berner gewettet. Zu dominant war das Team von Gerardo Seoane in der ersten Halbzeit aufgetreten.

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Seoane: «Aufgrund der 2. Halbzeit ist die Niederlage verdient»
Aus Sport-Clip vom 16.09.2020.
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Der andere Charakter des K.o.-Spiels

Im Nachhinein könnte man nun zum Schluss kommen, dass der K.o.-Modus den Bernern nicht in die Karten gespielt hat. Am Beispiel der Partie in Herning traten die unterschiedlichen Charaktere eines K.o.-Duells über ein einziges Spiel oder über zwei Spiele (Hin- und Rückspiel) deutlich zutage.

Die Dänen waren in diesem Heimspiel nicht darauf angewiesen, einen möglichst klaren Sieg als Reserve für das Rückspiel herauszuholen. Sie gingen keinerlei Risiken ein und waren lange Zeit mehr am Mauern als am Angreifen.

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Huggel: «Mentalität hat Qualität geschlagen»
Aus Sport-Clip vom 16.09.2020.
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Letztlich ging diese Taktik auch auf, weil die Berner keine ihrer Möglichkeiten nutzen konnten – und nach dem unglücklichen Eigentor zum 0:1 komplett den Faden verloren.

«In einem K.o.-Spiel wäre es sehr wichtig, in Führung zu gehen», bilanzierte auch Fabian Lustenberger nach dem Schlusspfiff. Man müsse sich aber an die eigene Nase fassen. Auch dem Berner Captain war klar: Ein frühes Tor hätte das Geschehen wohl in eine andere Richtung gelenkt.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    Ob FCB, YB, FCSG oder wer auch immer: Unter den Blinden ist der Einäugige König.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    So bekommt YB also nicht an die vielen CL-Millionen und kann sich nicht so verstärken und von den anderen Schweizer Clubs absetzen, wie dies Basel gelungen war. Es wundert mich deshalb, dass jetzt niemand behauptet, es tue dem Schweizer Fussball gut, dass nun die Dominanz von YB doch wieder gebrochen werden könnte. Im Zusammenhang mit dem FCB konnte man dies damals immer wieder lesen.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Yb hat schon ein sehr gutes Kader. Da sind viele junge mit Potentiall unter Vertag in der 1. Mannschaft! Ich bin auch für eine spannende Meisterschaft, zudem ist das Transferfenster immer noch offen! Geld hat Yb immer noch genug!!
  • Kommentar von Reto Kellenberger  (RetoKellenberger)
    Ohne Kunstrasen ist YB nicht so stark, bzw. die Gegner haben keinen Nachteil. Zuhause hätte YB eher gewonnen. Lospech in dem Sinne. YB holte vergangene Saison 50 ihrer 76 Punkte zuhause auf Kunstrasen.
    1. Antwort von Roland Meier  (Cafopeto)
      Plastikrasen-Meister halt!