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Zusammenfassung Basel – Marseille
Aus Sport-Clip vom 17.03.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 54 Sekunden.
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Achtelfinal Conference League Starkes Basler Kollektiv muss sich Marseille beugen

  • Der FC Basel unterliegt Olympique Marseille im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League 1:2, womit der FCB ausscheidet.
  • Dan Ndoye brachte die «Bebbi» in Führung (62.), Ünder (74.) und Rongier (90.+3) drehen die Partie und sorgen für den Sieg der Franzosen.
  • Schon das Hinspiel hatte der FCB mit 1:2 verloren.
  • Wie verwandelt präsentierte sich der FC Basel im Vergleich zum Hinspiel vor Wochenfrist und hielt mit den favorisierten Gästen aus Marseille munter mit. Der Lohn hierfür folgte in der 62. Spielminute: Dan Ndoye – der beste Basler auf dem Platz – reagierte auf eine Flanke von Sebastiano Esposito am schnellsten und verwandelte souverän per Kopf – 1:0 für den FCB.

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Ndoye nickt zur Basler Führung ein
Aus Sport-Clip vom 17.03.2022.
abspielen. Laufzeit 23 Sekunden.

    Zu diesem Zeitpunkt hätten die Hausherren resultatmässig in der Verlängerung gestanden, die Stimmung im St. Jakob-Park erreichte ihren Höhepunkt. 12 Minuten nach Ndoyes Treffer waren es aber die Franzosen, die zum Jubeln ansetzten: Cengiz Ünder vollendete eine Flanke Gersons kompromisslos zum Ausgleich (74.), in der Nachspielzeit machte Valentin Rongier den Deckel drauf (90.+3).

Lindner hält den FCB vorerst am Leben

Die starke Mannschaftsleistung der «Bebbi» hatte in der 34. Minute einen vermeintlichen Dämpfer erlitten: Plötzlich tauchte Amine Harit alleine vor FCB-Keeper Heinz Lindner auf, Wouter Burger konnte den anbrausenden «Marseillais» nur noch per Foul stoppen. Den anschliessenden Elfmeter parierte Lindner souverän, im Anschluss scheiterte Cédric Bakambu per Nachschuss kläglich.

Tatsächlich schien Lindner mit seiner Parade dem FCB weiter Mut zu verleihen. So überzeugten die Basler vor und nach der Pause mit attraktiven Spielzügen, was bereits in der 56. Minute beinahe zur Führung gereicht hätte: Burger zwang Goalie Steve Mandanda mit einem Weitschuss zu einer Flugeinlage.

Hinspiel als Basler Manko

Nach der jüngsten Niederlage endet das Abenteuer Conference League für den FC Basel. Eine bessere Ausgangslage zu einer gelungenen Überraschung hatte man im Hinspiel in Marseille vergeben, als man über weite Strecken blass agierte. Marseille hingegen kann sich weiter Hoffnungen auf den Titel im erstmalig ausgetragenen Wettbewerb machen – die Viertelfinal-Paarungen werden am Freitag in Nyon (VD) ausgelost.

Radio SRF 3, Bulletin von 19 Uhr, 17.3.2022;

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69 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Basel zeigte eine reife, engagierte Leistung.Sie strebten den Sieg tapfer an.Wie es so ist:Die Qualität von Marseille war einen Tick besser, wie der Spielverlauf zeigte.Eine kurze Unaufmerksamkeit in der Baslerdefensive reichte, um die Führung (1:0) wieder einzubüssen.Dann war die Luft draussen beim FCB.Mühsam ist halt auch,dass die Geldmengen so ungleich, ungerecht verteilt sind.Das ist eine miserable Auswirkung des viel zu hoch gelobten neoliberalen Wirtschaftssystems.Es bräuchte Leitplanken!
    1. Antwort von Thomas Mueller  (Thomas Mueller)
      Aha, aber wenn der FCB in der CH-Liga viel mehr Kohle hat als andere, dann ist es egal?
  • Kommentar von Nanina Fricker  (Nymeria)
    Was der FCB gestern gezeigt hat, war eine der besten Leistungen dieser Saison.Die erste Halbzeit,sowie die ersten 25 Min. der zweiten Halbzeit klar dominiert und auch mehr Ballbesitz gehabt.Esposito hat für einmal mannschaftsdienlich gespielt,Ndoye konnte endlich zeigen,was er eigentlich drauf hat und Lindner war ein Rückhalt,wie man ihn sich wünscht.Alle haben gekämpft und das Tor war dann auch verdient.Die Auswechslungen waren dann leider nicht top,der Rest ist Geschichte.Trotzdem:Bravo FCB!
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Was hilft das? Nichts, verloren und ausgeschieden, wie willst du international bestehen wenn der super Präsi die besten Spieler verkauft.
      Wieder einmal nicht geliefert.
    2. Antwort von Leo Le Phocéen  (13008)
      Also wenn das was der FCB in den von Ihnen beschriebenen Phasen als "klar dominiert" bezeichnet wird, dann steht es wirklich schlecht um den Schweizer Fussball im internationalen Vergleich.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Das war eine gute Leistung des FCB. Es war offensichtlich, dass sich die Spieler viel vorgenommen hatten und wieder mal als Team auftraten. Warum Abascal Katterbach und Kasami brachte, bleibt sein Geheimnis. Katterbachs abstruser Positionsfehler beim 1:1 leitet die Wende ein. Das darf einfach nicht passieren. Katterbach kann man getrost als DEN Fehltransfer der Liga bezeichnen. Mit der Hereinnahme von Kasami spielte Basel nur noch zu zehnt. Der Lilalaunebär war wieder mal unsichtbar.
    1. Antwort von Nanina Fricker  (Nymeria)
      Ich stimme Ihnen vollkommen zu.Lang war gestern einer der Besten.Anscheinend war er aber nach seiner Grippe noch nicht so fit, um 90 Minuten zu spielen.Deshalb der Wechsel.In Sachen Katterbach bin ich auch Ihrer Meinung.Totaler Fehlkauf, leider.Burger hat er wahrscheinlich rausgenommen, damit er nicht doch noch rot sieht (bei einem zweiten, groben Foul).Diese Wechsel waren für mich spielentscheidend.Und warum er Stocker bei einem so wichtigen Spiel nicht bringt, verstehe ich auch nicht...
    2. Antwort von Domi Torres  (DT9)
      FCB und YB im Europa ok. Mit FCZ wirds blamabel
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Torres: Als der FCZ das letzte Mal im Europacup spielte, war er erfolgreicher als YB. Setzte sich gegen Leverkusen durch und schaffte die Ko-Phase, die dann gegen ein starkes Napoli verloren ging. Warum sollte das mit einem stärkeren FCZ nicht auch möglich sein?
    4. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Torres, der Fussballexperte, arrogant wie immer.