Dass Crystal Palace angesichts seiner Qualität und spielerischen Klasse in der Conference League bis in den Final gestürmt ist, überrascht nicht sonderlich. Und trotzdem ist die Finalteilnahme der Londoner speziell. Denn eigentlich wäre Palace gar nicht in der Conference League angetreten.
Mit dem Gewinn des FA Cups in der vergangenen Saison hatte sich das Team von Oliver Glasner nämlich das Ticket für die Europa League gesichert. Weil aber der damalige Besitzer John Textor auch Anteile an Olympique Lyon besass, untersagte die Uefa eine Teilnahme am gleichen Wettbewerb.
Crystal Palace verlor also das Europa-League-Startrecht und wurde in die Conference League zurückgestuft.
Glasner vor Abgang
Was als Enttäuschung begann, soll nun doch noch zur schönen Geschichte für die «Eagles» werden. In Leipzig könnte der Klub seinen ersten europäischen Titel der Geschichte feiern.
Gleichzeitig wäre es ein gelungener Abschluss für Trainer Glasner. Der Österreicher verlässt den Verein nach zwei Jahren – am liebsten mit einem Titel als Abschiedsgeschenk.