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Legende: Video Chelsea kegelt Frankfurt raus abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.05.2019.
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Chelsea im EL-Final Frankfurts Reise endet am Elfmeterpunkt

  • Chelsea setzt sich im EL-Halbfinal gegen Frankfurt mit 4:3 n.P. durch.
  • Goncalo Paciencia und Martin Hinteregger patzen bei der Eintracht im Elfmeterschiessen.
  • Im Final treffen die «Blues» auf Arsenal, das Valencia eliminierte.

Für Frankfurt ist die Europa-League-Kampagne auf bittere Art und Weise zu Ende gegangen. Im Rückspiel auswärts an der Stamford Bridge verkauften sich die Hessen teuer und mussten sich erst im Elfmeterschiessen geschlagen geben.

Bei Chelsea verschoss zwar Cesar Azpilicueta. Weil bei Frankfurt danach aber Martin Hinteregger mit einem Flachschuss in die Mitte sowie Goncalo Paciencia patzten, blieb es Eden Hazard vorbehalten, seine «Blues» ins Glück zu schiessen. Damit kommt es am 29. Mai in Baku wie in der Champions League zu einem rein englischen Endspiel. Arsenal setzte sich mit dem Gesamtskore von 7:3 gegen Valencia durch.

Dramatik pur in der Verlängerung

Beim Team von Adi Hütter dürfte die Enttäuschung umso grösser sein, weil ihm in der Verlängerung beinahe der Lucky Punch gelungen wäre. In der 100. Minute rettete David Luiz mit einer Flugeinlage gegen Rückkehrer Sébastien Haller. Dessen cleverer Abschluss gegen die Laufrichtung von Kepa hätte genau gepasst. In der 105. Minute musste Davide Zappacosta für seinen Keeper einspringen.

Legende: Video Chelsea im Glück: Luiz und Zappacosta klären in höchster Not abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus sportlive vom 09.05.2019.

Chelsea gelang in der 116. Minute gar der vermeintliche Siegtreffer. Das Kopfballtor von Azpilicueta zählte allerdings nicht, weil Kevin Trapp den Ball bereits unter Kontrolle gebracht hatte.

Frankfurts furiose zweite Halbzeit

Nach der regulären Spielzeit hatte es wie nach dem Hinspiel 1:1 gestanden. Ein Resultat, welches dem Geschehen auf dem Platz gerecht wurde. Abgesehen von der Startphase, in der Frankfurt absolut auf Augenhöhe agierte, bestimmten die Londoner die erste Halbzeit weitgehend.

Die Druckphase der Hausherren krönte Ruben Loftus-Cheek (28.) nach einem genialen Pass in die Tiefe von Eden Hazard mit der Führung. Die beste Frankfurter Möglichkeit hatte Danny Da Costa (14.) vergeben. Kepa konnte dessen Direktabnahme über die Latte lenken.

Nach der Pause übernahm die Eintracht das Zepter – und belohnte sich für ihren Sturmlauf bereits in der 49. Minute. Luka Jovic vollendete nach einer schönen Kombination mit Mijat Gacinovic und Makoto Hasebe eiskalt. Chelsea wirkte nach dem Ausgleich lange gehemmt. Erst in der Schlussphase kamen die Gastgeber noch einmal zu Chancen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 09.05.2019, 20:40 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Die hervoragende Leistung von Frankfurt wurde leider nicht belohnt.
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  • Kommentar von Mike Baumgartner  (Mike47)
    Schrecklich, was Chelsea während den beiden Spielen gegen Frankfurt mit den sogenannten Superstars geboten hat - einfach nur ideenlos! Ich bin alles andere als Frankfurt-Fan, aber gestern hätte ich gerne gesehen, wie Chelsea für seinen miserablen Fussball bestraft worden wäre.
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    1. Antwort von Danny Kinda  (Kinda)
      Vielleicht lag es auch am guten Gegner?
      Aber ein so schlechtes Spiel von Chelsea war es nicht - jedenfalls in den 25 min wo ich zugeschaut habe.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    "Chelsea im Glück: Luiz und Zappacosta klären in höchster Not". Das ist weniger Glück als sehr gutes Verteidigerverhalten. Rodriguez hat in der Schweizer Nati schon Ähnliches gezeigt und ist dafür gelobt worden, ohne dass man dabei das "Glück" der Nati in den Vordergrund gestellt hat. Wenn die Spieler das Näschen für die richtigen Laufwege und die Athletik für die Abwehrbewegungen haben, handelt es sich um Können, nicht um Glück. Glück wäre es, wenn Haller 2 Mal nur den Pfosten getroffen hätte.
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